Russland deklariert neues Verhältnis zu Europa und dem Westen

Russland deklariert neues Verhältnis zu Europa und dem Westen
 
Der Direktor des Europäischen Departement des russischen Außenministeriums Oleg Tjapkin kommentierte, wie sich das Verhältnis nach Beendigung der Ukraine-Thematik zu Europa und dem Westen verändern könnte.
 
 
Oleg Tjapkin kündigte eine neue Qualität im Verhältnis Russlands zur Europäischen Union, der NATO und den USA an. Was darunter konkret zu verstehen ist, wurde von den russischen Medien nicht vermittelt. Parallel äußerte sich auch die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Sie kommentierte, dass das Verhältnis zur USA und dem Westen an einem Punkt angelangt ist, wo es keinen Rückweg mehr gibt. Russland stellt seine Sicherheit, die Sicherheit des russischen Volkes an erster Stelle und tut das, was dafür notwendig ist.
 
Dann wurde am Montag bekannt, dass Russland die Liste der „Unfreundlichen Staaten“, die bisher nur aus zwei Staaten, den USA und Tschechien bestand, erheblich erweitert hat. In die Liste der „Unfreundlichen Staaten“ wurden alle Länder der G7 aufgenommen, alle Staaten der Europäischen Union und die Ukraine.
 
Liste: Australien, Albanien, Andorra, Großbritannien, Europäische Union, Island, Kanada, Liechtenstein, Mikronesien, Monako, Neuseeland, Norwegen, Republik Korea, San-Marino, Montenegro, Nordmakedonien, Singapur, Taiwan, Ukraine, Schweiz, Japan. 
 
Ab diesem Zeitpunkt ist es für russische Firmen verpflichtend, geschäftliche Verbindungen mit Bürgern und Firmen der Länder, die in dieser Liste erfasst sind, der Regierungskommission für die Kontrolle ausländischer Investitionen zu melden. Ziel ist die Sicherstellung der Finanzstabilität Russlands unter den gegenwärtigen Bedingungen.
 
Weiterhin sind alle diplomatischen Vertretungen dieser Staaten in Russland verpflichtet, ihre sogenannten Ortskräfte, also Bürger der russischen Föderation, aus dem Arbeitsverhältnis zu entlassen. Dies dürfte in einer Vielzahl von diplomatischen Einrichtungen, insbesondere den Generalkonsulaten zur Arbeitsunfähigkeit und somit Schließung führen.
 

 

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