Russland eröffnet neues Ermittlungsverfahren gegen Nawalny

Russland eröffnet neues Ermittlungsverfahren gegen Nawalny
 
Das russische Untersuchungskomitee hat ein neues Ermittlungsverfahren gegen den russischen Bürger Alexej Nawalny eröffnet. Er wird des Betruges im besonders großen Umfang verdächtigt.
 
 
Die Ermittlungsbehörden verdächtigen Nawalny, sich aus Spendengeldern von Privatpersonen in Höhe von 588 Mio. Rubel, 356 Mio. Rubel angeeignet und für persönliche Zwecke genutzt zu haben.
 
Wie der Pressedienst mitteilte, haben die Untersuchungsbehörden bereits umfangreiches Beweismaterial gegen Nawalny und eine Reihe anderer Verdächtiger sicherstellen können. Sollten die Beweise für eine Verurteilung ausreichen, so droht Nawalny eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren.
 
Das Untersuchungsorgan informierte, dass für eine Reihe von nichtkommerziellen Organisationen eine Spendensumme von 588 Mio. Rubel gesammelt wurde. In der Liste der Empfängerorganisationen befinden sich der
 
  • „Fond für den Kampf gegen die Korruption“,
  • „Fond für die Unterstützung von Massenmedien „Die fünfte Jahreszeit““,
  • „Fond für die Organisation und Koordinierung des Schutzes der Bürger“,
  • „Fond für die rechtliche Sicherstellung der Bürger“ und der
  • „Fond für den Schutz der Rechte der Bürger „Stab““.
 
Nachgewiesen wurde, dass Alexej Nawalny aus der genannten Summe, mehr als 356 Mio. Rubel für private Zwecke verwendet habe, wie z.B. den Kauf von persönlichen Gegenständen, Kauf anderer materieller Werte, allgemeine Ausgaben und die Finanzierung von Urlaubsaufenthalten im Ausland. Somit waren die von den Bürgern gespendeten Gelder gestohlen worden.
 
Die Untersuchungsorgane führen die Ermittlungen gegen Nawalny und weitere Personen fort. Nawalny selber befindet sich gegenwärtig im Ausland, vermutlich in Berlin. Die russische Behörde für den Strafvollzug hatte Nawalny aufgefordert, seinen Pflichten als, auf Bewährung verurteilter Straftäter, nachzukommen und sich bei den Aufsichtsbehörden am 29. Dezember um neun Uhr einzufinden. Da Nawalny dieser Aufforderung nicht nachgekommen ist, droht der Vollzug der Freiheitsstrafe aus dem Jahre 2014 von 3,5 Jahren.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Jemeljan Pugatschow“

 

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 6. Januar 2021 02:22 pm

    Andruscha, der sich selbst sehr liebende und von sich selbst überzeugte Chef-Oppositionelle des großen Rußland wird es wohl in nächster Zeit etwas schwerer haben. Aus und über Großbritannien fließen ja nun keine Untstützungsgelder mehr. Im Gegenteil. Die Geldgeber von der Insel wollen ihren Zaster wieder zurück haben, weil doch Andruscha seine Versprechen, ein Oppositionsnetz in Rußland zu schaffen nicht erfüllt hat. Dazu kommt, daß er private Schulden hat in Millionenhöhe, die Eigentumswohnung beschlagnahmt worden sein soll. Und nun das, der Überrusse, der andere der Korruption beschuldigte, ist selbst ein ganz gemeiner Krimineller, der seine Finger in fremde Kassen nicht lassen konnte. Nun, auch die Frau BuKa Merkel wird wohl noch in diesem Winter einsehen, daß dieser schmierige Lügenbold nicht mehr unterstützungswürdig ist. Den Lacher mit Nowitschok in der Unterhose hat er ja nun schon verbraten. Was bleibt ihm? Arbeiten im Westen - vielleicht als Klo-Mann auf dem BER?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 6. Januar 2021 07:33

      ... Radeberger, ich bitte Sie, Ihre email-Adresse in Ihrem Profil zu korrigieren. Ich erhalte jeden Morgen eine Fehlermeldung, dass die News-Information nicht zustellbar ist. Das ist irgendwie nervig.

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