Russland erleichtert Ausländern das Leben in Russland

Russland erleichtert Ausländern das Leben in Russland
 
Ausländer, die nach Russland reisen und einen Aufenthalt von sieben Arbeits- oder neun Kalendertagen planen, haben sich zu registrieren. Allerdings können sie sich nicht selber registrieren, sondern dies hat die „Einladende Seite“ zu übernehmen. Nun gibt es Änderungen.
 
 
In Russland gibt es einen makabren Witz:
 
Zwei Russen unterhalten sich. Sagt der eine zum anderen: Gestern ist die Katze von unserem Nachbarn überfahren wurden … nun, eine Kleinigkeit, aber eine angenehme.
 
Videoeinspielung: Archiv LenFilm
 
Auch die jetzigen Änderungen sind eine Kleinigkeit, aber eine angenehme.
 
Die bisherigen Regelungen sahen vor, dass der Ausländer, der sich länger als sieben Arbeits- oder neun Kalendertage in Russland aufhält, sich registrieren musste. Das konnte er nicht selber tun, sondern die „Einladende Seite“, sprich in den überwiegenden Fällen das Hotel oder aber der Vermieter, bei dem der Ausländer übernachtete, hatten dies zu übernehmen. Registrieren konnte somit nur eine russische juristische Person oder ein russischer Staatsbürger.
 
Das ändert Russland nun.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Die ständige Meldeadresse“
 
Ausländer, die in Russland über Immobilieneigentum verfügen, können jetzt auch Ausländer in ihren Wohnungen registrieren, können also als sogenannte „Einladende Seite“ auftreten. Diesem neuen Recht, steht natürlich auch eine neue Pflicht gegenüber. Wenn ein Ausländer in der Wohnung des Ausländers wohnt, so hat der Wohnungsbesitzer die Pflicht zur Registrierung. Tut er dies nicht oder nicht zeitgerecht, hat er mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Der Idiot“
 
Will ein Ausländer in einer Wohnung leben, dessen Besitzer russischer Staatsbürger oder eine russische juristische Person, ein Ausländer oder eine ausländische juristische Person ist und diese sich ständig im Ausland befinden, so ist er verpflichtet, sich persönlich beim Migrationsdienst anzumelden. Hierzu benötigt er allerdings eine notariell beglaubigte Vollmacht des Immobilienbesitzers – natürlich in russischer Sprache.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker
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