Russland führt die Guillotine ein

Russland führt die Guillotine ein

 

Russland hat auf Anregung des russischen Präsidenten die Guillotine eingeführt. Es gibt bereits hunderte Betroffene, die diesem tödlichen Mechanismus zum Opfer gefallen sind.

 

 

Trotzdem Russland schon vor Jahrzehnten ein Moratorium für die Aussetzung der Todesstrafe beschlossen hat, wurde nun zum Ende des Jahres 2019 die Guillotine eingeführt und es gibt bereits 1.259, deren Existenz durch das radikale Fallbeil beendet wurde.

Durch den russischen Premierminister Dmitri Medwedjew wurde jetzt angekündigt, dass weitere 3.500 Liquidierungen bevorstehen.

Allerdings geht es nicht um Menschen oder Lebewesen, die ihr Leben aushauchen sollen, sondern um Gesetze aus der Vergangenheit, hauptsächlich der sowjetischen Vergangenheit, die immer noch Einfluss auf das Leben der Menschen nehmen, aber in vielen Fällen völlig sinnlos sind. Die russischen Behörden aller Führungsebenen haben die Aufgabe erhalten, nach derartigen gesetzlichen Regelungen zu suchen und nach Prüfung und Einstufung sollen diese radikal, mit allen nachfolgenden Durchführungsbestimmungen „enthauptet“ werden.

 

 

Wie Premier Medwedjew am 13. Januar informierte, ist bereits eine neue Liste mit fast 3.600 Altgesetzen fertiggestellt, die in Kürze veröffentlicht wird und die mit der Veröffentlichung außer Kraft gesetzt werden.

In erster Linie geht es um die Beseitigung von Bürokratie für Unternehmer die in Russland tätig sind. Unternehmertum gab es in sowjetischen Zeiten nicht und somit sind viele Regelungen aus sowjetischer Zeit ein absoluter Nonsens in der heutigen modernen russischen Wirtschaft.

Allerdings, so betonte Medwedjew, sollte nicht sinnlos geköpft werden. Wenn es gesetzliche Regelungen gibt, die für Unternehmer Vergünstigungen bringen, so sollten diese beibehalten oder modern angepasst werden.

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