Russland hat Fragen an Deutschland

Russland hat Fragen an Deutschland
 
Der russische Außenminister Lawrow hat im Zusammenhang mit dem Nawalny-Video, in dem dieser den sogenannten „Putin-Palast“ zeigt, Fragen an deutsche Behörden. Er vermutet, dass dieser Film nicht ohne Hilfe deutscher Geheimdienste entstanden ist.
 
 
Der Film von Nawalny über den Palast kann nicht ohne Hilfe deutscher Offizieller, vermutlich deutscher Geheimdienste, entstanden sein – so Sergej Lawrow.
 
Das Außenministerium sandte eine entsprechende Anfrage nach Berlin und bat um Erklärungen, insbesondere zum Zutritt Nawalnys zu deutschen Archiven und hierbei insbesondere zu persönlichen Unterlagen von Wladimir Putin.
 
Videobegleitung: Ausschnitt aus Nawalny-Video
 
„In dem Film ist zu sehen, wie Nawalny das Gebäude der ehemaligen Residenz der sowjetischen Aufklärung in Dresden, gemeinsam mit irgendwelchen deutschen Kollegen besucht und seinen Zuschauern Material aus einem Ordner „Personalunterlagen Putin“ demonstriert“, - wird das russische Außenministerium durch Medien zitiert.
 
„Es ist klar, dass man ohne die Unterstützung offizieller deutscher Stellen weder in dieses Gebäude kommt, noch Einsicht in Unterlagen nehmen kann. Vermutlich wurde hier Hilfestellung durch Geheimdienste geleistet“, - so der russische Außenminister.
 
Weiterhin wollte der russische Außenminister wissen, wieso ein Ordner aus deutschen Archiven, die Wladimir Putin betreffen, in einer öffentlichen Präsentation zu sehen ist, ohne dies mit der betreffenden Person abzustimmen und dessen Genehmigung einzuholen.
 
Das deutsche Auswärtige Amt informierte, dass der Zutritt Nawalnys zum Gebäude und zu den Dokumenten mit Zustimmung „der dafür zuständigen Stellen“ erfolgte. Die zur Einsicht übergebenen Dokumente enthielten keinen Vertraulichkeitshinweis.

 

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Kommentare ( 2 )

  • Hans-Otto Bathke

    Veröffentlicht: 8. Februar 2021 23:20 pm

    Für Jemandem der wenigstens etwas Einblick in die Materie hat, kann man nur Eines sagen:
    "Für wie dumm hält Deutschland Russland eigentlich ?"
    Ein derart dünnes und widerlegtes Manöver, wie es der Akt Nawalny, ist , selbst für deutsche Geheimdienste beschämend.
    Im Lebenslauf des Herrn N. sind Zeiten offen. D.h. es liegen keine konkreten Informationen vor wo er war und was er dort gemacht hat.
    Jeder Geheimdienst nutzt inoffizielle Kontakte und schöpft aus diesem Pool seine "Agenten". Derartige ausgewählten Menschen wachsen nicht auf Bäumen. Es bedarf also einer umfassenden Schulung und Ausbildung. Und dieses ständig.
    Es reicht nicht einen Sachverhalt auf zu bauen oder einen Agenten zu schaffen und ab geht´s.
    Allgemein bekannt ist, was Herr Putin früher gemacht hat. Als, er kennt das Geschäft aus dem ff. und sicher kein Neuling.
    Meint man jetzt mit einer Villa oder dem Unmut eines geringen Teils eines Riesenreiches Jemandem wie Putin an´s Bein pinkeln zu können?
    ---->

  • Hans-Otto Bathke

    Veröffentlicht: 8. Februar 2021 23:50 pm

    --->
    Und dass von einem undurchsichtigen Typen.
    Hat Deutschland überhaupt eine Ahnung, wie groß Russland ist, wie die Menschen denken und fühlen?
    Russland will uns erobern, versklaven, unterwerfen. Blödsinn ! Wenn dieses das Ziel Russlands wäre, würden die Russen eher auf dem Hamburger Markt stehen und Wodka verkaufen als die Bundeswehr in ihren Kasernen wäre.
    Aber ein solches größenwahnsinniges Verhalten hat Deutschland bereits im 2.Weltkrieg erlebt.
    Immer und immer wieder war und ist Russland ein zuverlässiger Partner gewesen. Russische Panzer befreiten uns als es dicke kam aus Schnee und Eis, halfen beim Kartoffellesen auf dem Acker und bei der Arbeit.
    Ich möchte meinen Beitrag mit ein paar Zeilen eines Gedichtes beenden.
    "Im Treptower Park, im Ehrenmahl dort steht ein Relikt, ein Monumental
    Zeugt von unglaublichen Taten.
    Ein Rotarmist, ein Kind im Arm er hält es sicher, er hält es warm
    im Mantel des Roten Soldaten."

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