Russland prüft eine Anklage gegen Nawalny wegen Extremismus-Verdacht

Russland prüft eine Anklage gegen Nawalny wegen Extremismus-Verdacht
 
Der russische Bürger Nawalny, der sich gegenwärtig im Ausland aufhält, hat dem liberalen Radiosender „Echo Moskau“ ein Interview gegeben. Dieses Interview ist nun Gegenstand von Ermittlungen des russischen Innenministeriums. Es wurde der Verdacht auf Extremismus geäußert.
 
 
Welche russische Behörde die Ermittlungen gegen den Bürger Nawalny führt, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen begannen bereits am 30. November und bezogen sich auf eine Radiosendung mit dem Titel „Umsturz“.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker
 
In dem Beitrag ging es um Aktivitäten Nawalnys zur Unterstützung von Bürgern und der Wirtschaft im Zeitraum der Pandemie. Nawalny stellte die Behauptung auf, dass die offiziellen Stellen es abgelehnt haben, nach der Verkündung seines Programms, ein ähnliches staatliches Programm aufzulegen. Daraufhin äußerte Nawalny:
 
„Wenn die Machthaber, nur um mir kein Kompliment zu machen, davon Abstand nehmen, das Programm umzusetzen und lieber 60 Millionen Menschen hungern lassen, so ist es nötig, dass diese Machthaber sofort und auf der Stelle gestürzt werden, wenn notwendig auch mit Gewalt.“
 
Nach Veröffentlichung dieser Meldung am heutigen Tag, wurde diese nicht durch offizielle staatliche Stellen bestätigt oder dementiert. Das russische Untersuchungskomitee formulierte auf seiner Internetseite, dass „die verbreitete Information nicht der Wirklichkeit entspricht.“
 
Nawalny selber vertritt die Meinung, dass die staatlichen Stellen die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen haben, um seine Rückkehr nach Russland zu verhindern.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Jemeljan Pugatschow“
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