Schatten und Licht – Corona-Virus-Situation in Russland

Schatten und Licht – Corona-Virus-Situation in Russland
 
Jeden Tag gegen 9.30 Uhr Moskauer Zeit, veröffentlicht das Covid-19-Zentrum in Moskau die aktuelle Situation im Lande in allen Einzelheiten. Gegenwärtig erhalten optimistisch eingestellte Menschen keine neue Nahrung für ihren Optimismus. Die Zahlen verschlechtern sich von Tag zu Tag.
 
 
Auch am heutigen Tag erreichte Russland, sowohl zu den Zahlen der Neuerkrankungen, wie auch zu den Verstorbenen, einen neuen Höchststand. Der Kreml äußerte bereits vor einigen Tagen Sorgen, bezeichnete aber die Situation als durchaus kontrollierbar. Beunruhigt zeigte man sich, dass die gegenwärtige Situation sich auf die Bevölkerung depressiv auswirken könnte.
 
 
Umso mehr ist man natürlich daran interessiert, auch optimistisch gestimmte Informationen zu veröffentlichen. Bisher war bekannt, dass die freiwillige Massenimpfung der Bevölkerung im Januar beginnen soll. Heute informierte der Kreml, dass alles unternommen wird, um die Impfung noch in diesem Jahr einzuleiten.
 
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, informierte, dass die Impfungen in Etappen, unter Berücksichtigung der territorialen Besonderheiten des Landes vor sich gehen werden. Ziel ist, möglichst wenig Impf-Etappen durchzuführen und so schnell wie möglich die flächendeckende Impfung all derer vorzunehmen, die dies wünschen – so Peskow.
 
Bekannt wurde, dass gegenwärtig ein Produktionsziel von zwei Millionen Impfdosen im Monat angestrebt wird. Die Kapazitäten werden im neuen Jahr deutlich ausgeweitet. Der Impfstoff „Sputnik V“ hat einen Wirkungsgrad von 95 Prozent. Es müssen zwei Impfungen vorgenommen werden.
 
Russland verfügt über zwei einsatzbereite Impfpräparate. Ein drittes Präparat befindet sich in der Testphase und soll im Februar einsatzbereit sein.
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