Serjoga – Leben einer russlanddeutschen Familie, vor den Toren Sibiriens

Serjoga – Leben einer russlanddeutschen Familie, vor den Toren Sibiriens
 
Während meines Aufenthaltes im Ural versuchte ich, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Das ist mir gelungen. Einige luden mich sogar zu sich nach Hause ein und redeten „frei Schnauze“. Die Kamera lief mit.
 
Serjoga legte bei der Begrüßung Wert darauf, dass ich ihn nicht mit Sergej und nicht mit Serjoscha, sondern Serjoga anrede. Sergej wäre zu förmlich, Serjoscha zu jung und jugendlich.
 
Er hatte zum Abendessen und zu einem kleinen Gläschen hausgemachten Wodka eingeladen. Und er wollte mir seine kleine Landwirtschaft, gelegen direkt am Haus, zeigen. Ich sah das, was ich in den vorangehenden Tagen schon häufig gesehen hatte: eine fast vollständige Eigenversorgung mit Obst und Gemüse, Eiern, Hühnern, Rind- und Schweinefleisch und somit auch Wurst.
 
Bei all dieser hochgradigen Eigenversorgung ist es somit um so mehr verwunderlich, dass es in den Dörfern immer noch sehr viele Einzelhandelsläden für die Versorgung der Bevölkerung gibt und diese anscheinend alle rentabel arbeiten.
 
Wenn Sie wollen, setzen Sie sich jetzt gemeinsam mit mir an den Küchentisch des Hausherrn und seiner russlanddeutschen Ehefrau und hören Sie unserem Gespräch zu … ein wenig gekürzt, aber unzensiert.

 

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung