Telegram-Kanal-Informationen 10. März 2022

Telegram-Kanal-Informationen 10. März 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
10.03.22 / 06.00 Uhr: Die UNO veröffentlichte Ziffern zu den Opfern in der Ukraine. So sind seit dem 24. Februar 516 Zivilisten getötet und 908 verwundet worden. Unter den Toten befinden sich 37 Kinder. Die meisten Opfer sind in den Donezker und Lugansker Volksrepubliken zu beklagen – 111 Getötete und 462 Verwundete. Die häufigsten Todesursachen waren Artilleriebeschuss, Raketen und Luftangriffe.
 
10.03.22 / 06.00 Uhr: Leonid Sluzki, Leiter des Ausschusses der russischen Staatsduma für internationale Fragen und Mitglied der Verhandlungsdelegation bei den Gesprächen mit der Ukraine, erklärte, dass die russische Delegation keinen einzigen Punkt aus ihrem Forderungskatalog an die Ukraine streichen wird.
 

10.03.22 / 06.00 Uhr: Es gibt starke Signale, dass in Russland eine große Nationalisierungswelle beginnen wird. Auf der bisherigen Liste der Nationalisierung stehen 59 Firmen. Die Liste wird ständig ergänzt und in Kürze zur Beratung und Beschlussfassung allen Entscheidungsebenen in Russland vorgelegt. Zu den Firmen gehören u.a. Volkswagen, Apple, IKEA, Microsoft, IBM, Shell, Porsche, Toyota, H&M, McDonalds und Apple. „Baltische Welle“ wird hierüber ausführlich berichten.

10.03.22 / 06.30 Uhr: Russland hat die USA aufgefordert, alle ungesetzlichen Arbeiten im Bereich der Biowaffen einzustellen. Der russische Botschafter in den USA berichtete über die große Angst der Amerikaner zu weiteren Veröffentlichungen über die Forschungsarbeiten, die die USA hierzu durchführen. In Russland liegen weitere Informationen über US-Biowaffenlabore in vielen ehemaligen Sowjetrepubliken vor. Die äußerst nervösen Reaktionen der USA auf die Veröffentlichungen zeugen von der großen Angst der USA, dass noch mehr Details ihrer ungesetzlichen Forschungen an das Tageslicht kommen. Russland fordert von den USA die Einstellung aller Forschungsarbeiten in den ehemaligen Sowjetrepubliken. Die überwiegende Mehrheit der US-Biowaffenlabore in der Welt, befindet sich an den Grenzen rund um Russland.
 
10.03.22 / 06.30 Uhr: Die russischen Kino- und Filmliebhabern werden wohl zukünftig ohne Hollywood-Filme auskommen müssen. 99 Prozent aller in Kinos und Online-Kinos gezeigten Filme in Russland stammen aus US-Produktion. Im Rahmen der Sanktionspolitik könnten diese Filme nun in Russland verschwinden.
 
10.03.22 / 11.00 Uhr: Die USA haben China mit Sanktionen gedroht, wenn das Land nicht die US-Sanktionen gegen Russland unterstützt. China hat darauf sehr harsch reagiert. Die USA erhielten die Antwort, dass Sanktionen noch niemals in der Welt Probleme gelöst, sondern neue Probleme hervorgerufen haben, die einerseits für beide Seiten Verluste gebracht, aber auch die Chance auf eine politische Regulierung verhindert haben. China beschuldigte die USA der Verbreitung von Falschmeldungen über China. China sei mehr oder weniger klar, wie es zu der Situation in der Ukraine kommen konnte. Eben die Politik der NATO, die von der USA geleitet wird, hat zur gegenwärtigen Situation in der Welt geführt.
 
10.03.22 / 11.00 Uhr: Die britische Firma „OneWeb“ hat alle Satellitenstarts in Russland abgesagt. 36 Satelliten, die von einer russischen Rakete dieser Tage gestartet werden sollten, werden von dem Trägersystem gelöst und konserviert. Die ausländischen Spezialisten drängen sehr auf Zeit, um diesen technischen Prozess so schnell wie möglich abschließen und nach Hause zurückkehren zu können. Anfang März hatte der Chef von Roskosmos Dmitri Rogosin angewiesen, den Raketenstart abzubrechen. Es standen unerfüllte Forderungen Russlands im Raum, das Sputniksystem „OneWeb“ nicht militärisch zu nutzen. Wirtschaftsspezialisten haben nun der britischen Firma den baldigen Bankrott vorausgesagt.
 
10.03.22 / 11.00 Uhr: In Europa könnten Erzeugnisse aus Sonnenblumenöl knapp werden. Nach vorläufigen Berechnungen könnte das Defizit in vier bis sechs Wochen eintreten. Begründet wird dies mit dem Ausfall der Produktionskapazitäten in der Ukraine, die den Großteil des Bedarfs in Europa sichergestellten hatten. Eine Alternative zum Lieferanten in der Ukraine gibt es nicht.

 

 
Der Artikel wird im Verlaufe des Tages ständig mit weiteren Nachrichten ergänzt
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Kommentare ( 3 )

  • Gerd Joachim Göhler

    Veröffentlicht: 11. März 2022 08:11 pm

    Meine Frage, hat der Informationskanal seine Arbeit eingestellt? Das wäre sehr schade.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 11. März 2022 08:14

      ... der Informationskanal hat seine Arbeit nicht eingestellt. Ich bin nur "unterwegs" und nur eingeschränkt arbeitsbereit. Heute abend wird wieder alles wie gewohnt laufen - bis dahin nur "Schnellinfos" im Rahmen des möglichen.

  • Gerd Joachim Göhler

    Veröffentlicht: 11. März 2022 08:30 pm

    Dankeschön für die schnelle Antwort. Ich kann mir vorstellen, dass sehr viele diese Art der Information nutzen und auch brauchen. Ihnen alles Gute.

  • Paul Gallowitz

    Veröffentlicht: 11. März 2022 10:52 pm

    Ich beneide die russischen Kinofreunde, dass ihnen in Zukunft die amerikanischen Produktionen
    erspart bleiben.
    Im deutschen Fernsehen und Kino, egal ob staatlich oder privat, werden wir von dieser amerikanischen Subkultur
    tagtäglich überflutet.
    Immer weniger europäische und noch weniger deutsche Produktionen.
    Wir sind der Amerikanisierung völlig ausgeliefert und nur wenige scheinen es zu bemerken.
    Oder haben sich die meisten bereits "freiwillig" unterworfen?

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