Telegram-Kanal-Informationen 12. März 2022

Telegram-Kanal-Informationen 12. März 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
12.03.22 / 09.00 Uhr: Kaliningrad erkennt langsam seine Schwachstellen im Bereich der autonomen Versorgungssicherheit. Gegenwärtig verfügt die Region über zwei ältere Fähren und eine moderne Fähre, die erst vor wenigen Tagen in Dienst gestellt wurde. Eine vierte Fähre wird in wenigen Wochen erwartet. Um das Gebiet aber vollständig autonom, unter Ignorierung der Nachbarn Litauen und Polen versorgen zu können, benötigt Kaliningrad 15-20 Fähren – so Juri Samorodow, Abgeordneter der Kaliningrader Gebietsduma. Woher und in welchem Zeitraum und zu welchen Kosten diese Fähren kommen sollen – dazu äußerte sich der Abgeordnete nicht.
 
12.03.22 / 09.00 Uhr: Die Autohändler im Kaliningrader Gebiet informierten, dass die Salons sich optisch leeren werden. Die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen hat merklich abgenommen. Die Preise sind bisher für Neufahrzeuge um bis zu 25 Prozent gestiegen. Weiterhin ist beim Kauf eines Neuwagens zu bedenken, wo das Fahrzeug produziert wurde. Handelt es sich um ein ausländisches Fahrzeugmodell, so steht die Frage der Ersatzteilversorgung bei zukünftigen Reparaturen. Viele Käufer haben bisher ihren Fahrzeugkauf über Kredite finanziert. Auch hier sind die Zinsen auf bis zu 25 Prozent gestiegen und viele potentielle Käufer können diese Kredite nicht bedienen und verzichten auf den Fahrzeugkauf.
 
12.03.22 / 09.00 Uhr: Lieferanten von Waren des täglichen Bedarfs für das Kaliningrader Gebiet informieren über Preisanstiege von bis zu 30 Prozent. Der Kaliningrader Einzelhandel will die Preise für Grundnahrungsmittel maximal stabil halten. Somit wird vermutlich für Waren, die nicht in diese Kategorie fallen, die Preisanpassung noch größer werden. Zu Fragen der Vollständigkeit des Warensortimentes, zeigen sich die Kaliningrader Einzelhändler sorglos. Es gibt keine Angebotslücken in den Supermärkten. Für die große Supermarktkette „Viktoria“ besteht die Hauptaufgabe daran, einen Drei-Monats-Warenvorrat für das weniger empfindliche Warensortiment zu schaffen. Die Abfertigung von Fahrzeugen an der Grenze, insbesondere für empfindliche Waren, läuft wieder reibungslos.
 
12.03.22 / 09.00 Uhr: Die russische Weltraumbehörde „Roskosmos“ hat an alle westlichen Nutzer der Internationalen Raumstation die Forderung gesandt, die Sanktionen aufzuheben, die gegen die Behörde verhängt worden sind. Russische Medien sprechen von einer Forderung und nicht Bitte, was schlussfolgern lässt, dass, wenn diese Forderung nicht erfüllt wird, Russland Beschlüsse zur weiteren Arbeit der Internationalen Weltraumstation fassen wird. Bereits am gestrigen Tag wurde erklärt, dass man erhebliche Einschränkungen in der Betreuung und Finanzierung der Station machen werde.
 
12.03.22 / 13.00 Uhr: Das russische Verteidigungsministerium informiert über die Vernichtung des Hauptzentrums für Radio- und radiotechnische Aufklärung der ukrainischen Streitkräfte. Zur Vernichtung wurden hochpräzise Langstreckenraketen eingesetzt. Somit wurden 3491 Militärobjekte in der Ukraine seit Beginn des Einsatzes der russischen Armee in der Ukraine vernichtet. Weiterhin wurde über die Vernichtung des Airports Wasilkowje informiert. Um den Nachschub, insbesondere an Technik aus den westlichen Staaten zu verhindern, ist die Vernichtung der entsprechenden Infrastruktur insbesondere im westlichen Teil der Ukraine erforderlich.
 
12.03.22 / 13.00 Uhr: Russland bleibt verlässlicher Lieferer von Energieressourcen. Aber man ist bereit zu härtestem Widerstand gegen die Europäische Union, wenn dies erforderlich ist – erklärte der Direktor des Departements für allgemeineuropäische Zusammenarbeit des russischen Außenministeriums. Die Führung der EU will sich von russischer Energie trennen, koste es, was es wolle. Aber bezahlen müssen nicht die EU-Politiker, sondern der europäische Steuerzahler.
 
12.03.22 / 13.00 Uhr: Die Vorschläge zur Neuorganisation der Sicherheit in Europa, die Russland im Rahmen eines Vertragsentwurfes den USA und weiteren Interessierten im Januar übergeben hatte, haben ihre Aktualität verloren und sind nicht mehr gültig. Das erklärte Sergej Rjabkow, stellvertretender russischer Außenminister. Die gesamte Konfiguration hat sich seit Januar völlig verändert, die Situation ist eine radikal andere. Russland ist bereit über Waffenkontrolle zu sprechen, wenn die Amerikaner daran Interesse haben.
 
12.03.22 / 13.00 Uhr: Das russische Außenministerium informierte über hunderte von Biowaffenlabore der USA, die über die ganze Welt verteilt sind. Russland bereite hierzu eine Dokumentation vor, die veröffentlicht wird. Das, was in der Ukraine entdeckt wurde, ist nur ein winzig kleiner Teil dessen, was in der Welt insgesamt vorhanden ist. Man habe mehr als 300 derartiger Labore entdeckt. Viktoria Nuland hatte bereits erklärt, dass die USA über Biowaffenlabore in der Ukraine verfüge und man alles unternehme, damit diese nicht in die Hände Russlands fallen.
 
12.03.22 / 13.00 Uhr: Sollte Europa darauf gerechnet haben, dass Libyen zu Fragen der Öllieferung Russland als Exporteur ablöst, so wurde man mit dem heutigen Tag enttäuscht. Der libysche Minister für Gas und Öl informierte, dass sein Land in den kommenden fünf bis sieben Jahren nicht in der Lage ist, diese Energieträger nach Europa zu liefern. Bereits Anfang Februar hatte der Minister erklärt, dass eine Erhöhung der Fördermenge nicht möglich ist. Die zu früheren Zeiten für Gaslieferungen nach Europa genutzte Leitung kann jetzt ebenfalls nicht mehr genutzt werden, weil Libyen diese für die nationale Versorgung seines Landes benötige.
 
12.03.22 / 13.00 Uhr: Der stellvertretende russische Außenminister Rjabkow kommentierte, dass Fahrzeugkolonnen, die ausländische Lieferungen von Bewaffnung und militärische Ausrüstungsgüter für die Ukraine transportieren, zum Ziel russischer Angriffe werden können. Rjabkow bezeichnete derartige Lieferungen als „unüberlegt“.
 
12.03.22 / 17.00 Uhr: Russische Medien berichten über die Entscheidung der deutschen Commerzbank Russland zu verlassen. „Selbstverständlich werden wir die Sanktionsforderungen erfüllen“, - so ein Vertreter der Bank. Bereits vor der Commerzbank hatte die Deutsche Bank ihre Arbeit in Russland eingestellt. Angemerkt werden muss, dass, bedingt durch einige Skandale, bekannt war, dass die Deutsche Bank in Russland tätig war. Von einer Tätigkeit der Commerzbank in Russland, waren bisher, in das provinzielle Kaliningrad, noch keine Informationen vorgedrungen.  
 
12.03.22 / 17.00 Uhr: Telefongespräch zwischen Putin, Makron und Scholz beendet. Das Gespräch dauerte ungefähr zwei Stunden. Putin informierte über vielfachen Bruch des internationalen humanitären Rechts durch ukrainische Militärs. Die nationalistischen Bataillone verhindern häufig die Arbeit der humanitären Korridore. Weiterhin informierte er über die Nutzung von Zivilobjekten, wie Krankenhäuser und Schulen durch ukrainisches Militär. Putin forderte beide Gesprächspartner auf, auf diese Situation Einfluss zu nehmen. Besprochen wurden auch die Forderungen Russlands an die Ukraine. Makron und Scholz wiederum forderten Russland auf, alle Kampfhandlungen einzustellen. Nach dem Gespräch mit Putin telefonierte Scholz mit Selenski.
 
12.03.22 / 17.00 Uhr: Die russische Aufsichtsbehörde für das Internet und die Massenmedien hat den russischen Bürgern bis zum Tageswechsel auf den 14. März Zeit gegeben, ihre Fotos und Videos von Instagram zu sichern und hat empfohlen, als alternative Sozialnetzwerke entweder VKontakte oder Odnoklassniki zu nutzen. In der Nacht des 14. März, 00:01 wird Instagram abgeschaltet. Damit bleibt vorerst vom Meinungsmonopolisten META nur noch YouTube aktiv. Die Abschaltung von Instagram wird mit dem Schutz der Kinder und Jugendlichen begründet, um diese nicht Hass und Gewalt auszusetzen. Es sei daran erinnert, dass META am 11. März international zugelassen hatte, dass im Sozialnetzwerk zu Mord an russischen Bürgern im allgemeinen und zum Mord am russischen Präsidenten Putin und dem weißrussischen Präsidenten Lukaschenko im besonderen aufgerufen werden darf. META hatte sich geweigert, die Mordaufrufe zu löschen.
 
12.03.22 / 17.00 Uhr: Die deutsche Vereinigung des Mittelstandsunternehmertums befürchtet, nach Informationen russischer Medien, massenhafte Bankrotte von Klein- und mittelständischen deutschen Unternehmen. Grund hierfür sind die hohen Kosten für Energieträger aller Art, die durch diese Firmen nicht mehr getragen werden können. Insbesondere werden die Kosten für Benzin mit über zwei Euro pro Liter und die Verdreifachung des Gaspreises als völlig unakzeptabel angeführt. Die Unternehmervereinigung forderte die radikale Senkung der Steuern und das System der Subventionierung des öffentlichen Nachverkehrs zu reformieren. Die deutsche Außenamtsleiterin Annalena Baerbock forderte von ihren deutschen Mitbürgern kühlen Kopf zu bewahren, wenn es zu einem Stopp des Imports von Energieträgern aus Russland kommt.
 
12.03.22 / 17.00 Uhr: Wie erst jetzt bekannt wurde, haben die schlauen Briten noch vor Verhängung der schrecklichsten aller schrecklichen Sanktionen gegen Russland, im Monat Januar Großeinkäufe in Russland im Werte von 2,6 Milliarden Pfund getätigt. Gekauft wurde Kohle, Koks, Öl und Gas sowie weiterhin Tierfutter, Chemieerzeugnisse, Stahl und andere Metalle.
 
12.03.22 / 20.00 Uhr: Schneller als angekündigt, startet das russische Ministerium für Industrie und Handel die Internetplattform für die Suche nach Alternativprodukten und -erzeugnissen zur Ablösung von Importen. Auf dieser Internetplattform können Auftraggeber ihre Bestellung platzieren. Interessiert sich ein russischer Produzent für den Auftrag, kann direkt mit dem Besteller Kontakt aufgenommen und alle notwendigen Einzelheiten besprochen werden. Kosten für die Nutzung der Plattform fallen für keine der beteiligten Seiten an. Weiterhin verfügt die Internetplattform bereits über eine große Datenbank mit einheimischen Produzenten, wo ein Auftraggeber selber suchen kann, um nicht auf Antworten zu warten. Ursprünglich liefen die Planungen dahingehend, dass die Internetplattform bis Ende 2022 einsatzbereit sein soll und seine vollständige Leistungsfähigkeit Ende 2023 erreicht.
 
12.03.22 / 20.00 Uhr: Der ukrainische Präsident Selenski informierte, dass es Schwierigkeiten mit dem ukrainischen Staatshaushalt gäbe, da die klein- und mittelständischen Unternehmen ihre Tätigkeit eingestellt haben und somit keine Steuern zahlen. In einem Erlass hat der ukrainische Präsident verboten, Düngemittel zu exportieren.
 
12.03.22 / 20.00 Uhr: Die russische Atomaufsichtsbehörde RosAtom informierte, dass man technische Spezialisten zu den beiden ukrainischen Atomkraftwerken in Tschernobyl und Saporoshez zur Anleitung der dort weiterhin arbeitenden ukrainischen Spezialisten entsandt habe. Die Atomkraftwerke selber bleiben jedoch unter Führung des einheimischen Personals. Beide Seiten arbeiten eng mit der Internationalen Atomaufsichtsbehörde im Rahmen des Informationsaustausches zusammen.
 
12.03.22 / 20.00 Uhr: Der Chef der russischen Weltraumbehörde RosKosmos, Dmitri Rogosin sagte voraus, dass viele der Firmen, die jetzt voreilig das Land verlassen haben, um politischen Forderungen Folge zu leisten, sehr schnell wiederkommen wollen. Die Gier nach Geld wird sie nach Russland treiben, so Rogosin. Aber Russland wird nicht alle diese Geldgierigen wieder ins Land lassen.
 
Der Artikel wird im Verlaufe des Tages ständig mit weiteren Nachrichten ergänzt
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Kommentare ( 6 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 12. März 2022 20:13 pm

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 64
    (1) Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen.
    (2) Der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten bei der Amtsübernahme vor dem Bundestage den in Artikel 56 vorgesehenen Eid.
    Art 56
    "Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."
    Bis jetzt hat Gott diesen Leuten nur geholfen, fortgesetzt und vorsätzlich diesen Eid straflos zu brechen und dem deutschen Volk in keiner Weise einen Nutzen erbracht aber großen Schaden zum Nachteil des Volkes angerichtet zu haben. Sie haben vorsätzlich das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes gebrochen. Es ist allerdings richtig, daß sie dabei sehr gewissenhaft vorgegangen sind .

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 12. März 2022 20:16

      ... aber das deutsche Volk scheint ja mit diesem Zustand zufrieden zu sein. Nicht nur, dass die Regierung durch das Volk gewählt wurde, man hat sich auch nicht gegen die Koalition gewährt und ich sehe niemanden, der gegen die Wiedergeburt des deutschen Ariers mit seinem Rassenhass auftritt.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 12. März 2022 20:28 pm

    "Schneller als angekündigt, startet das russische Ministerium für Industrie und Handel ..."
    Das ist doch mal eine sehr gute Nachricht. Diese bundesdeutschen Möchtegern-Politiker aus der angeblichen Völkerrechts- aber ganz bestimmt aus der Hühnerstallecke haben immer noch nicht begriffen, daß sie diesen Wirtschafts- und Medienkrieg gegen die RF eigentlich schon verloren haben. Wenn diese wohl nur grundgebildeten aber offensichtlich sehr arroganten Grünen , als treue US-Vasallen, meinen, daß sie mit vertragswidrigen Gas- und Ölabschaltungen die RF ruinieren, wie derzeit schon spekuliert wird, dann sind sie auf dem besten Weg, eines nicht mehr fernen Tages aus dem Amt gejagd zu werden. Denn wir leben im Kapitalismus und der Kapitalist strebt nach Maximalprofit. Wird er daran gehindert, wird er die Hinderer beseitigen, zumal die keine Massenbasis haben, die hinter ihnen stehen.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 12. März 2022 20:44 pm

    "... aber das deutsche Volk scheint ja mit diesem Zustand zufrieden zu sein. "
    Uwe, das sehe ich auch so. Aber wenn die ersten Kleinunternehmer und Mittelständler von der Brücke springen, die Wohnung kalt bleibt, nicht mehr Milch, Quark, Butter u. a. ausreichend in den Regalen liegt, die Mieten und Nebenkosten aber weiter steigen, wegen Strom- oder Gasmangels nicht produziert werden kann, wenn die Komfort gewohnten und an sich nicht weiter vom Wahlvolk behelligten Abgeordneten und sonstigen Hobby-Politiker von den Wählern mehr als genervt werden, ist Politik wie von Übersee vorgegeben nicht mehr so richtig umsetzbar.
    Man erinnere sich nur an die Fackel-Aktion vor dem Wohnhaus der sächsischen "Gesundheitsministerin" in Grimma. Dabei ist damals noch gar nichts passiert, außer vokalem Protest. Da hatte diese Dame auf einmal eine volle Bux.

  • felix

    Veröffentlicht: 12. März 2022 23:30 pm

    Gerade habe ich die Kommentare von heute gelesen, man kann sagen, der schwarze Kanal war auch nicht schlimmer - leiden muss ich aber viel mehr weil westliche Politiker/innen und Medien Menschen vielfach noch viel schlimmer sind.
    Ich gehe aber noch davon aus, dass man sich bald einigen wird, der Krieg bald vorbei ist, und sich das Zusammenspiel zwischen Ost und West wieder normalisieren wird - wenn Ost und West nicht total versagen werden.
    In Europa/Eurasien brauchen wir mehr Sicherheit zwischen Ost und West, den Weltbeherrscher gibt es sowieso nicht mehr, und als die Weltmacht haben wir China - auch mit der restlichen Welt könnte gemeinsam eine bessere Welt Gemeinschaft mit gutem Miteinander entstehen - in der es für Jeden eine Grund Sicherung gibt.
    Wenn die Menschheit dieses Ziel immer noch nicht setzen will, dann gibt es noch zuviel Unmenschen.

  • Herbert Bachmann

    Veröffentlicht: 16. März 2022 05:26 pm

    Leider hat Washington DC, einen Teil Sieg davongetragen, die Russische Armee wird als Aggressor gehandelt, Putin wird vom Westen geächtet, die Nato Rüstet auf, die EU Sanktioniert, befeuert aber gleichzeitig den Krieg mit Waffenlieferungen. Nordstream 2 wird auf Befehl der US Regierung Beerdigt, Deutschland kauft teures Fracking Gas von Amerika, für die USA läuft alles nach Plan. Ins Knie schießt sich Westeuropa, jetzt werden richtig schulden gemacht von allen EU Staaten, das treibt die Inflation noch weiter an. Leiden werden die Völker Europas wie das Russische und Ukrainische, das heißt die Verlierer stehen schon fest.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 16. März 2022 16:05 pm

    Den besten Schlaf habe ich in den letzten Jahren sehr häufig vor der "Glotze" gefunden.
    Aufgewacht, weil mein hungriger Kater seine Wünsche kund tat, befand ich mich plötzlich und hellwach in äußerst interessanten Diskussionsrunden, denen man zu rechtschaffenen Sendezeiten kaum begegnet.
    Dort treten sogar kompetente Gesprächspartner in Erscheinung, die dem Gesundbeten einer zu erwartenden Energieversorgung eine Abfuhr erteilen.
    Alle den Bürgern empfohlenen Sparmaßnahmen sind Peanuts gegenüber dem realen Bedarf unserer auf Wachstum bestehenden Gesellschaft.
    Im Wissen um die Gegebenheiten, wird trotzdem eine gesicherte Energieversorgung für die nächsten Jahre in Aussicht gestellt.
    Ich finde es charakterlos, wenn man auf der einen Seite unmißverständlich den Ruin eine Staates betreibt, von diesem aber erwartet, daß er von seinen Abwehrmöglichkeiten nicht den gleich konsequenten Gebrauch macht, und trotzdem leere Speicher füllt.
    Ich hätte den Hahn schon geschlossen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 16. März 2022 17:44

      ... ja, ich auch. Überall dort, wo ich die Möglichkeit habe, meine Meinung kundzutun und wo man mir aufmerksam zuhört, informiere ich über Äußerungen offizieller deutscher Persönlichkeiten, die meinen, dass man auf russisches Gas nicht verzichten kann, denn dann käme es zu einer Katastrophe. Und ich frage dann meine Gesprächspartner, wann sie denn endlich diese Katastrophe herbeiführen werden. Wenn Russland im Ergebnis seiner Gutmütigkeit schon am Boden liegt, wird man kaum mehr die Kraft haben, den Gashahn zuzudrehen.

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