Telegram-Kanal-Informationen 13. März 2022

Telegram-Kanal-Informationen 13. März 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
13.03.22 / 09.00 Uhr: Ein Berater des Präsidentenoffice der Ukraine informierte über „ununterbrochene“ Gespräche zwischen Russland und der Ukraine im Videoformat. Durch beide Länder wurden mehrere spezialisierte Arbeitsgruppen geschaffen. Es zeichnet sich die Tendenz zu einem Kompromiss beider Seiten ab. Dieser Kompromiss benötigt aber noch eine Zeit bis er in einen Zustand gelangt, wo beide Präsidenten sich treffen und abschließend den Konflikt regulieren können. Der ukrainische Berater kündigte eine weitere offizielle Gesprächsrunde beider Seiten in allernächster Zeit an.
 
13.03.22 / 09.00 Uhr: Die Ukraine hat ihren Vizepremier Irina Wereschuk beauftragt, alle Fragen rund um das Thema Kriegsgefangene zu betreuen. Hierzu wurde ein Koordinierungsstab in der Ukraine geschaffen. Wesentliche Aufgabe ist die Überwachung der Einhaltung internationaler Vereinbarungen zur Arbeit mit Kriegsgefangenen.
 
13.03.22 / 09.30 Uhr: Der Transit von russischem Gas durch die Ukraine beträgt gegenwärtig das absolute vertraglich vereinbarte Maximum mit Gasprom. Der Operator GTS Ukraine bestätigt diese Angaben. Ebenso funktioniert die Gasleitung Jamal-Europa durch Polen, d.h. Gasprom erfüllt alle Verpflichtungen aus den abgeschlossenen Verträgen. Auch hier gibt es Bestätigungen durch die Informationsplattform GSA.
 
13.03.22 / 09.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Selenski informiert, dass es am Samstag gelungen ist, 13.000 Zivilpersonen über die humanitären Korridore aus den Gefahrenzonen zu bringen. Alle Vereinbarungen zu diesen Korridoren haben funktioniert. Gleichzeitig informierte das russische Verteidigungsministerium, dass der ukrainische Sicherheitsdienst Befehl erhalten habe, die Bürger zu prüfen und zu verhaften, welche sich für die Nutzung humanitärer Korridore nach Russland entscheiden. Weiterhin wurde informiert, dass der ukrainische Sicherheitsdienst 6.900 Ausländer aus 16 Ländern als Geiseln in seinen Gewahrsam genommen hat.
 
13.03.22 / 14.00 Uhr: Der Außenminister von Katar wird am heutigen Sonntag in Moskau erwartet. Es sind Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow geplant. Gesprächsthema ist die Situation um die Ukraine sowie das iranische Atomabkommen.
 
13.03.22 / 14.00 Uhr: Der Verband der Offiziere der Reserve des Nationalen Sicherheitsdienstes Armenien forderte auf, die Tätigkeit von 12 Biolaboren der USA auf dem Territorium Armeniens zu untersuchen. Es ist die Zeit gekommen, eine tiefe, professionelle und vollständige Untersuchung durchzuführen, um zu erfahren, wer diese Biolabore wirklich leitet, in welchem Interesse diese Labore arbeiten und die die Finanzierung durch die Amerikaner erfolgt – so der Veteranenverband der Offiziere. Wie bekannt wurde, sind alle 12 Biolabore als geheim eingestuft. Drei dieser Labore arbeiten direkt in Jerewan.
 
13.03.22 / 14.00 Uhr: Erstmals zeigt die russische Armee den Start einer Hyperschallrakete von der Fregatte „Admiral Gorschkow“. Zu sehen ist der senkrechte Start aus dem Schacht, der Abwurf eines nicht näher beschriebenen Details, die Einnahme der horizontalen Lage und der Flug ins Ziel mit Hyperschallgeschwindigkeit. Sämtliche Informationen zu technischen Eigenschaften sind geheim. Link zum Video: https://tvzvezda.ru/news/20223131050-FD8GD.html
 
13.03.22 / 14.00 Uhr: Der Generalsekretär der NATO Stoltenberg bedient sich aus der Propagandahistorie des faschistischen Deutschlands, wonach eine Lüge nur oft genug wiederholt werden muss, damit sie geglaubt wird. So verkündete er zum wiederholten Mal, dass er den Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine durch Russland befürchte. Als Beweis für seine Behauptung führte er an, dass Russland Informationen über Biowaffenlabore der USA verbreite, die er als falsch bezeichnet, deren Existenz aber durch die USA bereits bestätigt worden sind.
 
13.03.22 / 14.00 Uhr: Wjatscheslaw Wolodin, der Vorsitzende der russischen Staatsduma, nannte die Erzeugung von Panik unter der russischen Bevölkerung als eines der Hauptziele der westlichen Sanktionen. Man hoffe auf Versorgungsengpässe, Hamsterkäufe, Panik und somit Spaltung der Gesellschaft. „Für Russland ist jetzt der Moment der Wahrheit gekommen, wo sich jeder zu seiner Verantwortung für das Schicksal des Landes bekennen muss. Alle müssen jetzt aufmerksam zueinander sein und sich gegenseitig helfen“, - so Wolodin. Er erinnerte an die 90er Jahre und kommentierte, dass sich diese Situation nicht wiederholen werde, denn Russland verfügt heute über völlig andere Möglichkeiten. Hamsterkäufe würden heute nur noch Spekulanten helfen.
 
13.03.22 / 14.00 Uhr: Ramsan Kadyrow, Leiter der Republik Tschetschenien, ist im Großraum Kiew eingetroffen. Dies könnte als Zeichen zusätzlicher Motivation für seine Kämpfer bei, wohl kurz bevorstehenden Handlungen der russischen Armee, im Bereich der ukrainischen Hauptstadt gewertet werden.
 
13.03.22 / 14.00 Uhr: Die Türkei hat offiziell erklärt, nicht am Sanktionsprogramm der westlichen Solidargemeinschaft teilzunehmen. Man werde keine Sanktionen gegen Russland verhängen. Man gehe davon aus, dass mögliche russische Reaktionen auf die westlichen Sanktionen, die Versorgung der Türkei mit Gas nicht beeinträchtigen.
 
13.03.22 / 17.00 Uhr: Der Direktor der russischen RosGarde Viktor Solotow erklärte, dass sie Mitarbeiter seiner Behörde, gemeinsam mit den russischen Streitkräften, alle gestellten Aufgaben erfüllen. Leider geht alles nicht ganz so schnell, wie wir es gerne hätten. Ursache sind die Handlungen der ukrainischen Nazi-Bataillone, die sich hinter den Rücken der Zivilbevölkerung verstecken, Stützpunkte in Schulen, Kindergärten und Wohnhäusern einrichten. Dies hindert an einem schnellen Vorrücken.
 
13.03.22 / 17.00 Uhr: Die USA drohen China mit Folgen, wenn das Land weiterhin Russland unterstützt und nicht die Sanktionen erfüllt, die die USA gegen Russland verhängt haben. Nach den Worten des Sicherheitsberaters des US-Präsidenten Sallivan, beobachten die USA sehr aufmerksam, welche Handlungen China zur Unterstützung Russlands tätigt. Man habe China bereits darüber informiert, das es den USA gar nicht gefällt, was vor sich geht und Russland hilft, die wirtschaftlichen Verluste aus den Sanktionen zu kompensieren. Auf die Frage, ob die USA bereit sind, die Beziehungen zu China einzustellen, gab Sallivan keine Antwort.
 
13.03.22 / 17.00 Uhr: Der Leiter des internationalen Ausschusses der russischen Staatsduma Leonid Sluzki, der auch gleichzeitig Mitglied der russischen Verhandlungsdelegation mit der Ukraine ist, informierte über erhebliche Fortschritte in den Gesprächen mit der Ukraine. Er erwarte, dass in den allernächsten Tagen beide Seiten zu einer einheitlichen Position zur Lösung des Konfliktes kommen werden. Man erwarte die Unterzeichnung eines gemeinsamen Positionspapieres, welches dazu führen wird, dass die Spannungen im Lande sofort nachlassen werden und vielen Menschen das Leben gerettet wird.
 
13.03.22 / 18.30 Uhr: Bei verschiedensten nicht genehmigten Protestaktionen gegen die russische Militäroperation in der Ukraine wurden rund 700 Personen verhaftet. Dies berichtet die Organisation OWD-Info, in Russland als Ausländischer Agent arbeitend. Nach Informationen des russischen Innenministeriums wurden in Moskau 300 Personen verhaftet, OWD-Info berichtet von 354.
 
13.03.22 / 18.30 Uhr: Der Berater des amerikanischen Präsidenten für Sicherheitsfragen Sallivan, strotzt vor Selbstsicherheit. Er erklärte, dass die NATO mit ihrer ganzen Macht antworten wird, sollte Russland einen Militärschlag gegen ein Objekt in einem NATO-Land führen. Vermutlich bezog sich Sallivan auf die Möglichkeit, dass Russland Waffenlieferungen oder auch Transporte mit Söldnern attackieren könnte, die in einem Nachbarland der Ukraine für eine Verlegung in die Ukraine vorbereitet werden. Die NATO werde auch mit ihrer ganzen Macht selbst dann antworten, wenn NATO-Gebiet aus Versehen durch russische Waffen getroffen werden sollte. Mit anderen Worten: Europa steht wirklich am Rand eines großen Konfliktes, denn einen derartigen Zwischenfall zu provozieren, dürfte für die USA mit ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz kein Problem darstellen.
 
13.03.22 / 18.30 Uhr: Das russische Verteidigungsministerium informierte, dass man bisher 180 ausländische Söldner inder Ukraine getötet habe. Man habe zwei Militärobjekte in Staritschi und Jaworowski mit hochpräzisen Raketen bekämpft und dabei die dort befindlichen 180 Söldner getötet. Gleichzeitig wurde eine große Menge von Militärausrüstung vernichtet. In den beiden Militäreinrichtungen wurden die ausländischen Söldner auf ihren Einsatz vorbereitet.

 

 
Der Artikel wird im Verlaufe des Tages ständig mit weiteren Nachrichten ergänzt

 

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Kommentare ( 1 )

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 14. März 2022 20:19 pm

    Interessant war der Hinweis im beigefügten Link, daß die Fregatte kein vorprogrammiertes Ziel bekämpft hat, sonder daß ihr unter Gefechtsbedingungen erst direkt vor dem Start das Ziel zugewiesen wurde.
    Leider wurde der Standort der "Gorschkow" nicht genannt.
    Das sich verzögert seitlich in die Büsche schlagende Objekt könnte der Positionsverschleierung dienen. (spekulativ)

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