Telegram-Kanal-Informationen 24. Juni 2022

Telegram-Kanal-Informationen 24. Juni 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
24.06.2022 / 12:00 h / 01: Der Leiter der Teile des Lugansker Gebietes, welche sich noch unter ukrainischer Kontrolle befinden, informierte im TV-Kanal „DOM“, dass die ukrainischen Truppen den Befehl erhalten haben, sich aus der Stadt Sewerodonezk zurückzuziehen. Diese Stadt ist gegenwärtig Verwaltungszentrum der ukrainischen Restgebiete im Lugansker Gebiet. Die jetzt abziehenden Truppen der ukrainischen Armee und Nationalgarde sollen weiter westlich neue Verteidigungspositionen beziehen. Auch in Lisischansk erzielen die verbündeten Truppen große Erfolge.
 
24.06.2022 / 12:00 h / 02: Im Kessel Gorskoje-Solotoje bei Lisischansk haben sich 800 ukrainische Soldaten ergeben. 1.000 ukrainische Soldaten sind gefallen. Wie das russische Verteidigungsministerium informiert, wird der Kessel in den kommenden Stunden komplett geschlossen. Es befinden sich dort noch rund 1.800 ukrainische Soldaten, 120 NAZIonalistische Kämpfer, 80 ausländische Söldner. Sie verfügen noch über 40 gepanzerte Fahrzeuge, 80 Kanonen und Granatwerfer.
 
24.06.2022 / 12:00 h / 03: Das russische Verteidigungsministerium informiert über die Vernichtung von 200 ausländischen Söldnern in drei Sammelpunkten in den Gebieten Nikolajew und Charkow durch hochpräzise Raketenschläge.
 
24.06.2022 / 12:00 h / 04: Russland und Nordkorea haben die Wiederaufnahme der Eisenbahnverbindung zwischen beiden Ländern vereinbart. Gegenwärtig werden auf nordkoreanischer Seite Bauarbeiten vorgenommen. Beide Seiten besprachen auch den Neubau eines Kfz.-Grenzübergangs mit dazugehöriger Brücke über den Grenzfluss Tumannaja. Der Ausbau dieser Infrastrukturprojekte ist Voraussetzung für eine Intensivierung des Handels zwischen beiden Ländern und der Entwicklung der ökonomischen Beziehungen. Die Bahnverbindung zwischen beiden Ländern wurde im Februar 2020 auf Initiative Nordkoreas im Zusammenhang mit der Corona-Krise unterbrochen.
 
24.06.2022 / 12:00 h / 05: Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow wollte nicht ausschließen, dass der Blockadebeschluss der Europäischen Union gegen Kaliningrad wieder annulliert wird. Egal, ob dies geschieht oder nicht, wird man in Russland aus dem Vorfall die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen. Russland werde entschlossen auf den Vorfall reagieren und sich weiterhin auf die schlechteste aller möglichen Varianten vorbereiten. Peskow kommentierte, dass Russland nicht voreilig handeln werde. Man benötige eine gewisse Zeit, um Entscheidungen vorzubereiten. Es wird nichts geben, was man in dieser Situation ausschließen kann. Hoffen wir trotzdem auf einen guten Ausgang – so Peskow.
 
 
24.06.2022 / 12:00 h / 06: Russische Medien informieren, dass Deutschland Überlegungen anstellt, einen Teil der Nordstream-2, der sich auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland befindet, zu enteignen. Man wolle dieses Teilstück nutzen, um damit schwimmende Gasterminals anzuschließen. Anscheinend sind wohl einige Eigentumsverhältnisse den bundesdeutschen Behörden noch nicht klar und man kennt die Reaktion Russlands auf eine derartige Nationalisierung nicht, glaubt aber, dass Russland wohl nicht begeistert sein wird.
 
24.06.2022 / 16:00 h / 07: Russische Banken haben begonnen, die Neueröffnung von Valutakonten in Euro und Dollar abzulehnen. In russischen Medien werden die Großbanken Sowkombank, PSB, Rosbank, Tinkoff und Otkrytije genannt. Wie die russischen Medien herausfanden, haben einige Banken bereits im März begonnen, die Neueröffnung von Valutakonten zu verweigern. Begründet wird dies, dass die Banken mit diesen Valuten nichts anzufangen wissen. Man kann sie nirgendwo investieren und somit ist eine „Lagerung“ der Valuta für die Banken ein Minusgeschäft. Gegenwärtig wird an einem Gesetzentwurf gearbeitet, der es den Banken ermöglicht, von juristischen Personen Strafzinsen für Valutakonten zu verlangen, auch für Konten, die bereits bestehen.
 
24.06.2022 / 16:00 h / 08: Der russische Außenminister Lawrow hat die NATO und die Europäische Union mit dem Dritten Reich verglichen. Beide Organisationen scharen um sich eine vollwertige Koalition für einen Krieg mit Russland. Sie machen praktisch das, was auch das Dritte Reich gemacht hat – so Lawrow während einer Pressekonferenz. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges hat Hitler unter seiner Fahne einen Großteil der europäischen Staaten für einen Krieg gegen die Sowjetunion versammelt, Europa kämpfte gegen die UdSSR. Jetzt tut dies die Europäische Union mit der NATO, versammelt eine moderne Koalition für den Kampf, wenn man so will, für einen Krieg gegen die Russische Föderation. Wir werden dies sehr aufmerksam beobachten – so Lawrow. Der Minister gab sich keinen Illusionen hin, dass sich der russophobe Kurs der Europäischen Union in absehbarer Zeit ändern könnte.
 
24.06.2022 / 16:00 h / 09: In einer offiziellen Erklärung verbreitete das russische Außenministerium, dass das Transitverbot für das Kaliningrader Gebiet unter dem Diktat der USA verhängt worden ist. Man stellte eine Verbindung zum Landeverbot einer Sondermaschine Russlands in den USA zur Rückholung russischer Diplomaten auf Anordnung der USA her. In Russland zweifele man daran, dass es sich bei diesen beiden Vorgängen um, unabhängig voneinander, Zufälle handele.
 
24.06.2022 / 16:00 h / 10: Der stellvertretende Sekretär des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedjew hat einen Auftritt der deutschen Außenamtsleiterin Annalena Baerbock kommentiert. Die junge Frau hatte geäußert, dass Russland den Hunger als Waffe nutzt. Er kommentierte, dass es sehr verwunderlich ist, solche Äußerungen aus dem Mund einer Vertreterin des Staates zu hören, welcher eine sowjetische Stadt 900 Tage lang ausgehungert und fast eine Million Menschen damit zu Tode gebracht hat.
 
24.06.2022 / 16:00 h / 11: Um sein klägliches Leben zu retten, hat der zum Tode verurteilte 28jährige britische Söldner Aslin die Bewohner des Donbass und auf alle Fälle auch noch alle Bürger Russlands um Verzeihung dafür gebeten, dass er in der ukrainischen Armee gedient habe. Sein Flehen um Verzeihung wurde im Gefängnis in Donezk aufgezeichnet. Er habe die „ganze Wahrheit“ gesehen, dass, was durch den Artilleriebeschuss der ukrainischen Armee angerichtet wurde. Er meinte, dass er nicht wusste, was wirklich geschehen ist, denn er war den ganzen Tag über auf dem Schlachtfeld und musste sich vor den russischen Artillerieschlägen schützen. Er befinde sich im Gefängnis in Donezk, welches sich im Stadtzentrum befinde. Es gibt keine militärischen Objekte in der Nähe, aber die ukrainische Artillerie beschießt das Zentrum. Aslin bedauerte es, dass die westlichen Medien über die Wahrheit schweigen.
 
24.06.2022 / 20:00 h / 12: Der russische Generalstaatsanwalt informierte, dass neun Staaten der Europäischen Union sich geweigert haben, Auslieferungsanträge zu russischen Bürgern, die der Verletzung russischer Gesetze beschuldigt werden, zu befriedigen. Zu diesen Ländern gehören die üblich „Verdächtigen“: Deutschland, Großbritannien, Italien, Litauen, Polen, Kroatien, Tschechien, Estland, Montenegro. Russland selber wird eine derartige Verhaltensweise nicht kopieren, sondern Verträge und internationale Verpflichtungen erfüllen – so der Generalstaatsanwalt. Gegenwärtig such Russland weltweit 3.198 Bürger.
 
24.06.2022 / 20:00 h / 13: Die Ostseeflotte hat im Gebiet Kaliningrad mit einer Seelandeübung begonnen. An der Übung nehmen Seesturmtruppen und Sondereinheiten teil. Trainiert wird die Seeanlandung und die Zerstörung von Kommunikationseinrichtungen eines angenommenen Gegners. Die Übung dauert sieben Tage. Zum Einsatz kommen Kampf- und Transporthubschrauber, die die Spezialkräfte absetzen. Trainiert wird die Gefangennahme gegnerischer Soldaten, Aufklärungspatrouillen, Nutzung des GLONASS-Systems sowie die Bedienung neuer Aufklärungstechnik.
 
24.06.2022 / 20:00 h / 14: Angeblich gibt es bei den litauischen Zöllnern eine technische Störung in der Grenz- und Zollabfertigung. Damit verringert sich die Abfertigungsintensität weiter erheblich. Informiert wird über zwei Fahrzeuge pro Stunde, die die Grenze passieren können. Wann die „normale“ Arbeit wieder aufgenommen wird, ist unbekannt. Auf russischer Seite arbeitet alles normal.
 
24.06.2022 / 20:00 h / 15: Der für den Samstag angekündigte Test des autonomen Stromversorgungssystems für das Kaliningrader Gebiet ist abgesagt und auf den Monat September verschoben worden. Die Verlegung erfolgt unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Situation rund um das Kaliningrader Gebiet. Es bestehe keine zwingende Notwendigkeit für diesen Test – so ein Mitarbeiter. Bisher gab es drei Teste und alle verliefen erfolgreich. Ursprünglich war der vierte Test sowieso für den September geplant. Nun kehre man mit der aktuellen Entscheidung zum Ursprungstermin zurück.
 
24.06.2022 / 20:00 h / 16: Die Russische Eisenbahn informiert über die Einstellung der Abfertigung von ausgewählten Gütertransporten, die im Transit aus Russland über weißrussisches Gebiet nach Polen fahren sollen. Die Transporteinschränkungen traten bereits gestern in Kraft und gelten bis auf Widerruf. Ein Vertreter der russischen Bahn informierte, dass es sich nicht um eine vollständige Einstellung des Eisenbahntransportes handele, sondern nur um ein Transitverbot für bestimmte Waren. Um welche Waren es sich handelt, wurde nicht mitgeteilt.
 
24.06.2022 / 20:00 h / 17: Argentinien plant dem Staatenverbund BRICS beizutreten. Dies erklärte der Präsident des Landes während der Konferenz der BRICS-Staaten. Argentinien möchte vollwertiges Mitglied des Staatenbundes werden, welcher bereits jetzt 42 Prozent der Weltbevölkerung vereint und 24 Prozent des Welt-Bruttoinlandsproduktes präsentiert. Sein Land – so der argentinische Präsident – sei sicher und arbeite verantwortungsvoll als Lieferer von Lebensmitteln. Argentinien ist anerkanntes Land auf dem Gebiet der Biotechnologie und der Logistik.
 
 
24.06.2022 / 20:00 h / 18: Auf dem Memorial in der russischen Siedlung Katyn im Gebiet Smolensk wurde die polnische Flagge eingeholt. Darüber informieren russische Medien unter Bezug auf Meldungen der örtlichen Staatsorgane. Warum die Fahne eingeholt wurde, kann das Museum für moderne Geschichte Russlands beantworten – wurde den Journalisten mitgeteilt. Der Bürgermeister der Stadt Smolensk kommentierte, dass es nicht sein kann, dass, nach den offen feindseligen antirussischen Erklärungen polnischer Politiker, eine polnische Flagge auf einem russischen Memorial gehisst ist. Man gehe davon aus, das Katyn ein russisches Memorial und russische Geschichte ist.
 
24.06.2022 / 20:00 h / 19: Eine interessante Information aus Deutschland verbreiteten russische Medien. So soll es jetzt in Deutschland einen Bevollmächtigten für die russischsprachige Bevölkerung des Landes geben. Ernannt in die Funktion wurde Jewgeni Schmidt, Abgeordneter des Bundestages für die Partei AfD. Er wird der Ansprechpartner für Diskreditierungen Russischsprachiger in Deutschland sein. Russland selber verfügt über keinen Bevollmächtigten für den Schutz Deutschsprachiger in der Russischen Föderation. Vermutlich ist ein derartiger Bevollmächtigter nicht nötig, da es keine Germanophobie in Russland gibt – was nach all dem Vorgefallenen in den letzten 81 Jahren verwunderlich ist.
 
 
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Kommentare ( 8 )

  • felix

    Veröffentlicht: 24. Juni 2022 13:33 pm

    Zwischen EU und Russland herrschen durch Fehler der Politik und viel verlogener Propaganda, extrem negative Spannungen - wenn jede Seite mit einem Schritt auf die andere Seite zu gehen würde, könnten alle Probleme gelöst werden.
    "das wäre viel besser als dieses gegenwärtige kindergarten-katastrophen-theater Richtung Abgrund".

  • Frank59

    Veröffentlicht: 24. Juni 2022 13:38 pm

    Irrungen und Wirrungen bundesdeutsche Behörden um North Stream 2. Wenn das alles nicht so extrem bierernst wäre, könnte man darüber laut ablachen. Für das Flüssiggas ist in Deutschland die notwendige Infrastruktur nicht gegeben und da stürzt man sich in solche Abenteuer. Das PCK Schwedt soll in Zukunft mit LNG und tschitscheringrünem Wasserstoff für die Herstellung von Treib- und Schmierstoffe beliefert werden, nachdem die Erdöltrasse "Дружба" außer Betrieb gesetzt wird.

  • felix

    Veröffentlicht: 24. Juni 2022 17:25 pm

    Ich bin ein Mensch,
    und möchte dass unsere gemeinsame Welt allen Menschen ein Leben in Würde, ohne Hunger und ohne leicht vermeidbare Krankheiten ermöglicht, was nicht sofort geht, dann hoffentlich bald.
    In 08 kann man Herrn Lawrow nicht widersprechen, aber wenn er wie ich damit nicht einverstanden ist, sollte er wissen, dass die EU sich auch von wahren Anschuldigungen leider so wenig von ihrem verkehrten politischen Weg abbringen lässt wie Russland von seinem verkehrten Weg - hätte Lawrow einen für beide Seiten tragbaren Anfang zum besseren Miteinander und den Dialog dazu wieder mal wiederholt, hätte er bestimmt mehr erreicht.
    Zu 11,
    aus Georgien und GB kommen die meisten Söldner in der Ukraine, was sagt das aus ? Es sagt, das Menschen in beiden Ländern keine für sie besseren Alternativen haben.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 24. Juni 2022 18:05 pm

    Frank59
    Veröffentlicht: 24. Juni 2022 13:38 pm
    " ... North Stream 2. Wenn das alles nicht so extrem bierernst wäre, ..."
    Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist, daß diese grünen und auch andersfarbigen Transatlantiker am Zug sehen. So viele Jahre haben sie strampeln müssen, um wieder an die Macht zu kommen. Nun können sie ihren latenten Russenhaß so richtig ausleben. Da ist es denen ganz egal, daß sie zwar auf Anweisung von D.C. handeln aber sie voll dahinter stehen. Die transatlantischen Gangster wissen ganz genau, daß sie zum Schaden der BRD und der EU handeln. Ihnen ist es nicht nur egal, daß die Wirtschaft leidet, die ärmeren Menschen, aber auch ganze Betriebe in den Untergang getrieben werden.
    Dieser Krieg in der Ukraine ist nur das Feigenblatt. Scholz selbst hatte doch lauthals verkündet, daß diese Sanktionen schon lange vorher vorbereitet worden sind, Man hatte sich aber bei den Wirkungen verrechnet. Der Schuß geht nach hinten los. Diese Regierung muß weg!

  • Müller-Thurgau

    Veröffentlicht: 24. Juni 2022 23:10 pm

    @Bastian
    Ja, die Regierung muß weg, aber wir werden sie nicht los. Es ist egal, welche der Systemparteien gerade am Ruder sind, sie sind alle Diener der aggressiven US-Machthaber. Die antideutschen Grünen sind besonders übel, aber die anderen sind auch mehr oder weniger "grün". Kann sein, daß es für die AfD nicht in dem Ausmaße gilt, deshalb wird sie von den anderen ja boykottiert. Aber falls die AfD jemals größer werden sollte, wäre es ein Anzeichen dafür, daß sie auch in das andere Lager umgeschwenkt ist. Ich sehe nicht, wie wir mit dem total verblödeten Volk, das auf jeden Propagandamist hereinfällt, eine grundsätzliche Änderung des Systems herbeiführen könnten. Die Masse folgt gläubig den Machthabern und ihren Medien, auch in den totalen Untergang. Selbst eine Massenverelendung, die ich durchaus für möglich halte, würde daran nichts ändern.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 25. Juni 2022 07:48 pm

    Anfrage an den Sender Jerewan:
    Stimmt es, daß man eine Deutsche Regierungen nicht abwählen kann?
    Antwort:
    Im Prinzip ... ja!

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 25. Juni 2022 09:15 pm

    Was kann Rußland eigentlich daran hindern, seine bezahlte, und zur Nichtnutzung verurteilte Gasleitung einfach zu fluten?
    Auge um Auge - von Israel lernen, heißt ...

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 25. Juni 2022 09:20

      ... die Flutung ist wohl technisch nicht möglich, weil die Leitung bereits voll mit Gas befüllt ist und natürlich wie jede Gasleitung somit unter hohem Druck steht - es wäre einfach kein Platz für das Wasser. Somit ist natürlich der Plan deutscher "Spezialisten", den Teil der Gasleitung zu enteignen, der über deutsches Territorium läuft, sehr riskant, denn wie will man ohne Mitwirkung Russlands die Gasleitung trennen?

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 26. Juni 2022 09:04 pm

    Wenn ich das richtig sehe, könnte man ja den Leitungsdruck zurücknehmen, sie quasi überdruckfrei sich entgasen lassen.
    Eine überwachte Wassereinbringung täte das Ihre.
    Bei angenommen 1000 km und zwei Röhren, mit je 1 Kubikmeter/Meter Leitungslänge, wäre das ein Pfütze von ca 1,5 Quadratkilometer mit 1 Meter Wassertiefe.
    Nicht wirklich ein technisches Problem, wenn man die Nutzung gänzlich abschreibt.
    Abgesehen davon halte ich die Möglichkeit, bei der geringen Tiefe der Leitungsverlegung mit Hilfe eines Caissongs einen Abzweig für Kaliningrad zu schaffen, nicht für unmöglich.
    Wirkliche Fachleute mögen mich gern vom Gegenteil überzeugen!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 26. Juni 2022 09:20

      ... geht nicht, gibts nicht ... habe ich in der DDR gelernt. Wenn es also möglich ist, einen Teil der Nordstream2- zu enteignen und zweckfremd zu nutzen, ist also auch ein Abzweig nach Kaliningrad möglich - so meine "Bauch"-meinung.

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