Telegram-Kanal-Informationen 25. Juni 2022

Telegram-Kanal-Informationen 25. Juni 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
25.06.2022 / 13:00 h / 01: In Bulgarien streiten sich Präsident und Premierminister, ob man nicht doch russisches Gas für russische Rubel kaufen sollte. Die bulgarische Regierung hatte dies abgelehnt und seit diesem Zeitpunkt hat Russland seine Gaslieferungen an Bulgarien eingestellt. Nun ist auch noch die bulgarische Regierung zurückgetreten und es herrscht ein offener Konflikt zwischen Präsident und Premier, da der Präsident nicht nur in Rubel bezahlen will, sondern auch jegliche Militärhilfe für die Ukraine ablehnt. Die alternativen Gaslieferungen scheinen wohl nicht so zu funktionieren, wie man es sich erhofft hat. Sollte es nicht gelingen, eine neue Regierungskoalition zu bilden, wird es eine Übergangsregierung in Bulgarien geben und diese könnte die Außenpolitik im Bezug zur Ukraine und Russland völlig neu gestalten – befürchtet der russlandkritische bulgarische Premier.
 
25.06.2022 / 13:00 h / 02: Die Kaliningrader Fahrzeugholding „Avtotor“ hat ihr Versprechen eingehalten und allen Mitarbeitern, die ein Gartengrundstück kostenlos erhalten wollten, um darauf ihre Datschen-Wirtschaft zu entwickeln, ein Grundstück übergeben. 246 Grundstücke mit je 1.000 Quadratmetern haben die Mitarbeiter erhalten, die jetzt durch Stillstandszeiten der Firma keine Arbeit haben, aber mit dem Grundstück nun selber Obst und Gemüse anbauen können. Die Pachtverträge werden für fünf Jahre abgeschlossen. Ein Pachtpreis wird nicht gefordert. Einzige Bedingung: Die Grundstücke müssen bearbeitet werden. Freigestellte Mitarbeiter erhalten weiterhin zwei Drittel ihres Gehaltes, das volle Sozialpaket und können weitere 40 verschiedene Unterstützungspakete beantragen.
 
25.06.2022 / 13:00 h / 03: Der Vorsitzende der russischen Staatsduma Wjatscheslaw Wolodin hat den Ukrainern empfohlen, sich nicht vorzeitig von den russischsprachigen Schulbüchern zu trennen. Er habe den Eindruck, als ob diese noch gebraucht werden. Er reagierte damit auf Vorgänge im Gebiet Odessa, wo russischsprachige Bücher, Lehrbücher aber auch Literatur, aus den Bildungseinrichtungen entfernt werden sollen. Im Gebiet Nikolajew wurde sogar die russische Sprache in den Schulen verboten. Wolodin meinte, man solle die Bücher einfach nur gut bis zum 1. September verwahren (Schulbeginn in Russland). Gleichzeitig vertrat er die Ansicht, dass die ukrainischen Beamten zur Verantwortung gezogen werden müssen, die es den Bürgern verbieten, in ihrer Muttersprache zu sprechen.
 
25.06.2022 / 13:00 h / 04: Ein Journalist der Zeitung „Express“ zeichnete ein düsteres Bild zu möglichen Folgen, wenn die zwei britischen Söldner, die in Donezk zum Tode verurteilt worden sind, auch hingerichtet werden. Dies könnte für Großbritannien, welches bisher nichts im Interesse seiner beiden Bürger getan hat, veranlassen, Russland den Krieg zu erklären – so die Meinung des Journalisten. Sollte dies geschehen, so wird sich die Situation so zuspitzen, dass es keinerlei Auswege mehr gibt. Sollte es weitere Hinrichtungen geben, so bleibt dem Westen nichts weiter übrig, als alles zu riskieren, was man riskieren kann – noch mehr Waffen, noch mehr Sanktionen und vielleicht auch der Einsatz von Flugzeugen, um die Selenski gebeten hat. Die Briten haben die Möglichkeit, bis 9. Juli das Urteil anzufechten. Bleibt es im Berufungsverfahren in Kraft, haben sie die Möglichkeit ein Gnadengesuch zu schreiben.
 
25.06.2022 / 19:00 h / 05: Der ukrainische Präsident Selenski scheint mit der Arbeit seines Botschafters in Deutschland zufrieden zu sein, denn der Diplomaten-Polterer Melnik steht nicht auf der Liste der Botschafter, die Selenski am heutigen Tag, ohne Nennung von Gründen, entlassen hat: Georgien, Iran, Portugal, Slowakei, Libanon. Nach wie vor halten sich Gerüchte, dass Selenski auch den Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes entlassen will. Als Grund wird dessen unprofessionelles arbeiten vermutet und das Selenski all das, was bisher passiert ist, auf den Sicherheitschef abwälzen will.
 
25.06.2022 / 19:00 h / 06: Das russische Verteidigungsministerium informiert, dass ein Bataillon der Territorialverteidigung, welches im Gebiet Lwow stationiert ist, den Befehl verweigert und damit seine Versetzung an die Front verhindert hat. Ein Grund zur Freude über die zunehmende Desisiolonierung ist dies aber nicht, denn der Grund für deren Weigerung ist, dass sie sich für einen Fronteinsatz ungenügend ausgebildet und ausgestattet sehen. Es fehle u.a. an schwerer Bewaffnung. Würden diese Momente entfallen, wären diese Ukrainer bereit, an die Front zu gehen. Kurz vor deren Befehlsverweigerung wurde bekannt, dass bei einem russischen Luftangriff auf den Ort Konstantinowka 80 polnische Söldner getötet worden sind. Zusammen mit diesen wurden 20 gepanzerte Fahrzeuge und acht Raketenwerfer zerstört.
 
25.06.2022 / 19:00 h / 07: In Kaliningrad begann eine neue Übung der Luftverteidigungsstreitkräfte. Das Flugabwehrregiment des Armeecorps der Baltischen Flotte trainierte die Abwehr eines Luftangriffes eines angenommenen Gegners. Eingesetzt wurden Einheiten die mit Raketenkomplexen TOP-M2 ausgestattet waren. Hierbei handelt es sich um Luftverteidigungstechnik für die Bekämpfung eines Gegners bis zu einer Maximalentfernung von 15 Kilometer und einer Höhe bis zu 10 Kilometer. Diese Technik befindet sich seit 2015 im Bestand der Ostseeflotte. Trainiert wurde der Schutz wichtiger Industrieobjekte. Die Übung wurde vor dem Hintergrund der neuerlichen Zuspitzung der Lage um Kaliningrad angesetzt.
 
25.06.2022 / 19:00 h / 08: Russische Medien informieren über heiße Diskussionen im Europaparlament zur Thematik der Transportblockade des Gebietes Kaliningrad durch Litauen. Ein litauischer Abgeordneter informiert, dass es so aussieht, als ob sich Russland durchsetzt und die einschränkenden Maßnahmen wieder aufgehoben werden. Es soll bereits ein Dokument erarbeitet worden sein, welches vorsieht, die Sanktionen bei einem Transport von Waren aus Russland nach Russland auszusetzen. Der litauische Abgeordnete meint, dass dieses Dokument in der kommenden Woche veröffentlicht werden könnte.
 
25.06.2022 / 19:00 h / 09: Während eines Treffens der Präsidenten Russlands und Weißrusslands in St. Petersburg wurde beschlossen, die weißrussische Armee mit Raketen des Typs „Iskander-M“ auszurüsten. Die Ausrüstung erfolgt in den kommenden Monaten. Putin betonte, dass diese Raketen sowohl als ballistische, wie auch in der Variante Flügelraketen übergeben werden. Somit sind diese Raketen auch in der Lage, Atomsprengköpfe in gegnerische Ziele zu transportieren – kommentierte Präsident Putin.
 
 
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Kommentare ( 8 )

  • Peter Nagel

    Veröffentlicht: 25. Juni 2022 13:14 pm

    Zu Punkt 4.
    Also sollte es bei den Urteil bleiben und die Söldner erschossen werden, kann ich mir nicht wirklich vorstellen das die Briten darauf hin der RF den Krieg erklären würden!

    Will man wirklich für Zwei Kriminelle in den Krieg ziehen?
    Da würden sich die Briten aber eine Blutige Nase zu ziehen, ganz sicher und ob die Bevölkerung da mitmacht ist auch so eine Sache!

    Aber da gibt es ja noch den Ami.
    Ob die Yankees der RF auch den Krieg erklären würden und was wäre wenn noch andere Söldner z.B. aus Germanistan gefangen genommen werden!
    Erklärt Germanistan der RF darauf hin auch den Krieg?

    Ich würde diese Verbrecher, für sagen wir mal 25 Jahre nach Sibirien verfrachten, da können Sie dann bei Wasser und Brot über Ihre Schandtaten nachdenken.
    Oder aber erst die Ukraine wieder aufbauen und dann nach Sibirien.
    Also Möglichkeiten gibt es da einige.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 25. Juni 2022 14:05

      ... bei fast allen Mitteilungen zu den zum Tode verurteilten Söldnern wird in den Medien ergänzt, dass diese das Recht der Berufung haben. Wenn das Urteil bestätigt wird, haben sie das Recht ein Gnadengesuch zu schreiben. Wenn dies alles so geschieht, danke ich mal, dass dem auch stattgegeben wird - in etwa so, wie Sie es schreiben. Bis dahin wird aber alles öffentlichkeitswirksam ausgereizt - eben als Abschreckung für weitere Lebensmüde.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 25. Juni 2022 15:01 pm

    " ... , kann ich mir nicht wirklich vorstellen das die Briten darauf hin der RF den Krieg erklären würden!"
    Doch, das ist alles möglich! Man sollte die Briten in ihrem wiedererwachten Weltmachtstreben keinesfalls unterschätzen. Die haben doch erst vor wenigen Tagen diesen hirnverbrannten Gedanken geäußert, daß eine europäische Armee zu bilden sei, die dann Rußland besiegen soll.
    Bringt man das alles mit den Aktionen der britischen Geheimdienste gegen Rußland, jetzt von der Johnson-Regierung gegen die russischen Oligarchen, in Zusammenhang, dann ist bei diesen Inselaffen gar nichts auszuschließen. Und im Lügen und Betrügen sind diese Leute einfach Weltklasse. Ich will nur an das Dossier erinnern welches ein britischer Ex-Geheimdienstler im Auftrage der Killey Clinton zur Verhinderung von Trump als Präsident anfertigen ließ.
    Was ist mit dieser britischen Recherchegruppe und deren "Ergebnisse" bezüglich MH17. Aber selber kämpfen wollen die dann trotzdem nicht!

  • Peter Nagel

    Veröffentlicht: 25. Juni 2022 15:39 pm

    Naja ob das wirklich so abschreckt...hm...also wenn diese Söldner in den Krieg ziehen, dann müssen sie damit rechnen entweder zu fallen, zu fliehen oder aber in Gefangenschaft zu geraten!

    Genau schauen wir einfach mal ob das mit der Todesstrafe wirklich so abschreckt und sich diese Söldner es sich dreimal überlegen für die Ukrafaschisten ihren Kopf zu riskieren, zumal der Sold es nicht wirklich wert sein sollte dafür zu sterben!

    Alles im Allen es bleibt weiter Spannend.

    Ach ja in Germanistan ist die 2 Alarmstufe von 3 für Energieknappheit ausgerufen worden.
    Was es noch nie gab!
    Eine Stufe fehlt noch dann geht es hier rund und die Lichter gehen aus.

  • Vogonendichter

    Veröffentlicht: 25. Juni 2022 18:55 pm

    Schon Gelesen?
    Die nächste Drehung an der Eskalationsschraube "Norwegen blockiert russische Siedlung auf Spitzbergen"
    Artikel auf Antispiegel
    Die USA will partout ihren grossen Krieg.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 25. Juni 2022 20:25 pm

    25.06.2022 / 19:00 h / 08:
    Gehen wir doch mal davon aus, daß das ehemalige Ostpreußen geteilt wurde 1945. Ein Teil Polen, ein Teil die Sowjetunion(!). Weil die Litauische SSR keinen vernüftigen Ostseeanschluß hatte, wurde das Memelgebiet mit dem jetzigen Klaipeda diesem unterstellt. Es war ja alles noch UdSSR. Sowie eben Hessen in Deutschland. Als sich die Balten von der UdSSR gesetzwidrig trennten, nahm Litauen dieses Gebiet einfach mit, obwohl die RF der Rechtsnachfolger der SU ist. Nun gab es zwischen der RF und Litauen danach zwischenstaatliche Verträge, wonach Litauen der RF Personen- Güter- und Warentransit garantiert. Das wird nun durch Litauen wegen der völkerrechtlich illegalen Sanktionen der USA/EU gegen Rußland vorsätzlich und rechtswidrig verletzt.
    Was interessiert eigentlich die RF, welche Zwänge oder EU-Weisungen dieses Litauen mit seinen 2, 5 Mio. Einwohnern zu erfüllen hat? Die RF hält sich an die Verträge mit Litauen und geht wirksam gegen deren Verletzungen vor.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 26. Juni 2022 09:56 pm

    Daß England dem Verlust seiner Bedeutung nachtrauert, ist verständlich, wie gesagt, kein Zahn mehr im Maul, aber....
    Jedoch dürfte sich eine Armee Europas durchaus darüber klar sein, daß ihr dann, wie jetzt im Rahmen einer NATO, das ganze atomare Potential Rußlands gegenüber stünde.
    Diese Latte läge zu hoch!
    Mich beruhigt, daß all die kleinen Stinker, die jetzt aus einer gemeint sicheren Deckung heraus Nadelstiche ausführen, W I S S E N, daß sie nichts gewinnen, aber ganz schnell alles verlieren können.
    Wegen der hohen Belastung bekämpft der gute Operateur erst die Metastasen, bevor er den Tumor endgültig zerstört.
    Rußland, in welcher Konfiguration auch immer, mußte für sein Überleben in Europa unvergleichbar hohe Opfer erbringen.
    Einer existenziellen Bedrohung wird es erfolgreich mit einer tödlichen Gegenwehr antworten.
    Dessen bin ich mir leider ganz sicher.
    Wenn es ein "Danach" geben sollte, wäre ich gern an der Aufarbeitung beteiligt!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 26. Juni 2022 10:49

      ... ein "Danach" wird es geben - wobei ich dieses "Danach" nicht auf einen Atomkrieg, sondern auf die Auseinandersetzung mit den jetzigen Feindstaaten Russlands beziehe. Ich halte mich fitt durch tägliche Saunabesuche, wo nicht nur alles Unnötige ausgeschwitzt, sondern auch der Geist kollektiv in Bewegung gehalten wird. Ein bißchen schwimmen und ein kleines Nickerchen (Admiralsstunde) im Blubberloch helfen fitt zu bleiben. Schließen Sie sich mir an ... halten Sie sich fitt, es wird jeder für das "Danach" gebraucht.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 26. Juni 2022 11:06 pm

    Auch ich agiere altersgerecht, doch die von mir geliebten Thermalbad- und Saunabesuche sind bei uns wegen der Coronavorschriften durch die Aerosolbelastung gegenwärtig nicht möglich - leider.
    Meine Fitness hat gelitten.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 26. Juni 2022 11:11

      ... es gibt temporäre Alternativen. Eine habe ich gestern ausprobiert: Fingerhakeln mit einem Bekannten - er hatte zum Abendessen eingeladen und ich habe mit meinen Fingern zwei Bierdosen geöffnet. Anschließend haben wir den Gerstensaft unsere Nieren durchspülen lassen ... Leicht angebratenes Sauerkraut mit ausgewählten Stückchen von Hühnerfleisch sorgten für die Anregung der Magensäfte und die Absenkung des Cholesterinspiegels ... Sie sehen, der ganze Körper war daran beteiligt.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 26. Juni 2022 19:22 pm

    Genau so sollte es sein.
    Früher, mit Staropramen, Budweiser, Radeberger Haustrunk, Pilsner und Wernesgrüner aufgewachsen, ( in gewichteter Reihenfolge) bevorzuge ich heute dunkles Hefeweizen und ebensolches Köstritzer.
    In meiner Zeit bei der 6. gab es da noch das Rostocker Hafenbräu - klein, aber fein - soll wohl wieder in Betrieb sein.
    Hier, im Biergarten am Hafen sitzend, ist es das dunkle Andechser Klosterbräu.
    Die Lust auf Dosenbier haben mir die Ami`s mit Ihrer Jauche, überheblich auch mit "Budweiser" gekennzeichnet, weitestgehend geraubt.
    Wer also zum "Leben" zu dumm ist, verdient es nicht.
    Ein "Wohl" auf einen schönen Wochenausgang!

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