Telegram-Kanal-Informationen 29. Juni 2022

Telegram-Kanal-Informationen 29. Juni 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
29.06.2022 / 15:00 h / 01: Sergej Naryschkin, Direktor der russischen Auslandsaufklärung, informierte, dass der Bedarf an nichtlegaler Aufklärung gewachsen ist. Grund sind die Ereignisse der letzten Zeit. Die Arbeit der „Illegalen“ seines Dienstes läuft auf vollen Touren. Sein Dienst schläft keine einzige Sekunde. Er informierte, dass rund um die russischen Auslandsvertretungen in der letzten Zeit eine „Abschöpfungszone“ geschaffen wurde. Naryschkin erinnerte, vor dem Hintergrund des 100. Jahrestages der Gründung seines Dienstes, an die Arbeit der Hauptverwaltung „C“ (S), welche die „Illegalen“ weltweit betreut. „Illegale“ sind Aufklärer, die im Ausland arbeiten, Bürger des Landes oder eines Drittlandes sind. Illegale haben eine zweite Biographie, ausgefeilt bis in die kleinste Kleinigkeit. Anscheinend gab es eine Zeit, wo die Auslandsaufklärung nicht funktionierte. Naryschkin informierte, dass die Hauptverwaltung „C“ im Jahre 1954 neu aufgebaut wurde. (Klicken Sie auf die Grafik, um zu einem Putin-Kommentar zu kommen).
 
 
29.06.2022 / 15:00 h / 02: Die Firma Siemens versucht mit einer eigenen Erklärung die Schuld für die zeitweise gedrosselte Lieferung von Gas durch die Leitung Nordstream-1 von sich zu weisen. Man beschuldigt Russland, die Reputation der weltweit bekannten Firma Siemens zu verletzen und fälschlicherweise zu behaupten, dass die Leistungsfähigkeit durch das fehlende Aggregat eingeschränkt ist. Dies ist aber nicht der Fall, behauptet Siemens. Siemens informierte auch, dass man nicht in der Lage ist, das Eigentum Russlands aus Kanada nach Russland zurückzuholen. Grund sind die westlichen Sanktionen.
 
29.06.2022 / 15:00 h / 03: Der Vorsitzende der russischen Staatsduma W. Wolodin kommentierte, vor dem Hintergrund eines weiteren Kursabsturzes des USD auf 51 Rbl. und des Euro auf 53 Rbl., dass der Rubel deshalb stärker wird, weil er sich auf reale Reserven, Waren und eine eigene Produktion stützt. Die Europäische Union dagegen ist hochverschuldet und lebt eigentlich nur von Krediten. Früher konnten reichere Mitgliedsländer der EU den ärmeren in der Union finanziell helfen. Jetzt gibt es aber Probleme. Vor sieben Jahren hat Deutschland Griechenland noch aus dem Default geholfen. Heute wäre dies schon nicht mehr möglich. Und die USA haben es auch nicht eilig, Europa zu unterstützen. Wolodin informierte, dass der Westen erst ganz am Anfang von Problemen stehe. Die Zukunft wird die Krise richtig zum Wirken bringen. Er wollte nicht ausschließen, dass die Länder zu ihrer nationalen Valuta zurückkehren.
 
29.06.2022 / 15:00 h / 04: Die Abgeordneten der russischen Staatsduma beraten eine Ergänzung zu bestehenden gesetzlichen Regelungen, die es ermöglicht, russischen Medien für einen Zeitraum von drei Monaten die Lizenz zu entziehen, wenn diese Fake-Informationen verbreiten. Verantwortlich für die Umsetzung soll die Generalstaatsanwaltschaft werden. Sollte das betroffene Medium die Falschinformation entfernen, kann die Frist des Lizenzentzuges verkürzt werden.
 
 
29.06.2022 / 15:00 h / 05: Sollte es zu einem Gas-Defizit in Großbritannien kommen, so wird das Land die Lieferung von Energieträgern nach Europa einschränken – informiert Financial Times. Britische Energieerzeuger hatten die Regierung gebeten, derartige Entscheidungen nicht zu treffen, da dies große negative Folgen für die eigene Wirtschaft haben könnte. Europäische Energiefirmen haben Großbritannien aufgefordert, die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union fortzusetzen und wiesen ebenfalls auf die Folgen hin, sollte sich Großbritannien nicht dazu entschließen können. Großbritannien weigert sich, russische Gaslieferungen in Rubel zu bezahlen und Europa steht in Erwartung einer bevorstehenden Energiekrise.
 
29.06.2022 / 15:00 h / 06: Der spanische Außenminister verglich den gegenwärtig in Madrid stattfindenden NATO-Gipfel mit der Konferenz von Jalta und dem Fall der Berliner Mauer. Allerdings sind historische Vergleiche immer mit gewissen Risiken verbunden und eine Frage des Standpunktes des Betrachters. Wenige Monate nach der Jalta-Konferenz, die im Februar 1945 stattfand, war es mit der großen „Verbünderung“ vorbei und aus Alliierten wurden Feinde. Bleibt zu hoffen, dass der spanische Außenminister das Schicksal der Alliierten in der NATO, nicht mit dem Schicksal der damaligen Alliierten gleichsetzen wollte. Was den Fall der Mauer anbelangt, kann man Ähnliches kommentieren. Sie brach zusammen, weil ein DDR-Politiker nicht in der Lage war, Informationen in einer Pressekonferenz richtig zu übermitteln. Man sollte also bei der NATO-Abschlusspressekonferenz sehr gut aufpassen.
 
29.06.2022 / 15:00 h / 07: Die Leiterin der russischen Zentralbank Elvira Nabiullina informierte, dass sich bisher 70 ausländische Banken aus 12 Staaten dem russischen System der elektronischen Geldüberweisung, der SWIFT-Alternative, angeschlossen haben. Im SWIFT-System sind 11.000 Banken aus 200 Ländern registriert. Nabiullina kommentierte, dass viele ausländische Partner Sorgen haben vor möglichen Nebensanktionen, die die USA gegen sie, wegen einer Zusammenarbeit mit Russland, aussprechen könnten.
 
29.06.2022 / 16:00 h / 08: Nachdem vor wenigen Tagen zwei französische Selbstfahrhaubitzen des Typs „Cesar“ unversehrt in die Hände der russischen Armee gefallen sind, meldet das russische Verteidigungsministerium heute die Vernichtung einer weiteren Haubitze dieses Typs im Bereich der Insel Kubanski.
 
29.06.2022 / 16:00 h / 09: Da die USA die Abreise der zwangsausgewiesenen russischen Diplomaten verhindert haben, sind diese nun gezwungen, mit ganz normalen Linienflügen die USA zu verlassen. Es verbleiben nur noch wenige Stunden. Mit Ablauf des 30. Juni drohen die USA mit der Verhaftung russischer Diplomaten, falls diese nicht ausgereist sind. Russland wollte vor einigen Tagen eine Sondermaschine in die USA senden, um alle Diplomaten abzuholen. Die Landung des Flugzeuges wurde von den USA verweigert. Russland versprach, wie immer, eine entsprechende Antwort zu geben.
 
29.06.2022 / 16:00 h / 10: Der Vorsitzende des Verfassungsgerichtes in Russland Waleri Sorkin kommentierte, dass für die Wiedereinführung der Todesstrafe die Verfassung Russlands überarbeitet werden muss. Weiterhin glaubt er, dass die Wiedereinführung der Todesstrafe für Teile der russischen Gesellschaft nicht das richtige Signal wäre. Gegenwärtig hat Russland hat zeitlich unbefristetes Moratorium für die Verhängung und Vollstreckung von Todesstrafen ausgesprochen. Der Vorsitzende des Verfassungsgerichtes steht mit seinen Ansichten im Widerspruch zu den Ansichten verschiedener Politiker in Russland, so auch Abgeordneten der Staatsduma, die der Ansicht sind, dass einzig und allein der politische Wille ausreichend ist, um die Todesstrafe wieder einzuführen.
 
 
29.06.2022 / 16:00 h / 11: Die russische Zentralbank plant weitere Schritte zur Normalisierung des Geldverkehrs in Russland. So plant man die Summe, die Privatpersonen monatlich ins Ausland in Valuta überweisen wollen, von bisher 150.000 USD, weiter zu erhöhen. Die Zentralbank sprach von einer erheblichen Anhebung dieser Summe. Der ursprüngliche Gedanke bestand daran, irgendwelche Beschränkungen in der Summe generell aufzuheben, aber hierfür bedarf es einer Gesetzesänderung. Die letzte Anhebung des Überweisungslimits auf 150.000 USD wurde am 8. Juni beschlossen. Vorher war die Summe auf 50.000 USD beschränkt. Die Einschränkungen begannen ab 6. März im Zusammenhang mit den Rubelturbolenzen nach Beginn der Militäroperation in der Ukraine. In der Zwischenzeit zeigt der Rubel außerordentliche Stabilität und Valuta verliert in Russland immer mehr an Bedeutung.
 
29.06.2022 / 18:00 h / 12: Der exAbgeordnete der ukrainischen Rada Ilja Kiwa informierte, dass er mit der Leitung des Werkes „Kredmasch“ in Krementschug per Telefon gesprochen habe. Diese habe ihm bestätigt, dass im Werk große Mengen an ausländischer Munition und militärischer Ausrüstungsgegenstände gelagert wurden. Der russische Angriff hat dem Werk gegolten. Das dicht daneben befindliche Einkaufszentrum wurde nicht von Raketen getroffen, sondern von den Druckwellen der Explosionen im Werk und das übergreifende Feuer vernichtet. Der exAbgeordnete hat das Telefongespräch mit der Geschäftsleitung des Werkes aufgezeichnet.
 
29.06.2022 / 18:00 h / 13: Der ehemalige Erste Stellvertreter des Kommandierenden der Sondereinsatzkräfte der Ukraine Generalmajor Sergej Kriwonos kritisierte die jetzige militärische ukrainische Führung, die die hochqualifizierten Kämpfer einfach an die Front schicken, um dort zu kämpfen, obwohl diese für ganz andere Aufgaben ausgebildet worden sind. Die Spezialisten sind für Diversionsaufgaben im Hinterland des Gegners geschult und sie sollten eigentlich die Hölle, eine gewaltige Hölle in Russland organisieren. Russland solle so brennen, dass kein Russe mehr weiß, wo man sich hinsetzen kann. Tag und Nacht sollen sie von den Explosionen geschockt werden. Hunderte von Millionen Griwny sind in die Ausbildung dieser Jungs investiert worden und jetzt werden diese völlig unqualifiziert eingesetzt. Man solle völlig kaltblütig russische Infrastrukturobjekte vernichten – so der ukrainische General.
 
29.06.2022 / 18:00 h / 14: Der Vater des zum Tode verurteilten Söldners aus Marokko, hat sich an den russischen Präsidenten Putin gewandt. Er nutzte hierfür RT-Arabia und veröffentlichte dort einen Brief. Er informierte, dass sein Sohn 2019 in die Ukraine gereist ist, um dort eine Ausbildung zu erhalten. Sein Sohn sei ein guter Junge und liebt seit seiner Kindheit Russland. Deshalb hat er auch die russische Sprache gelernt. Aus materiellen Schwierigkeiten heraus, konnte er jedoch nicht nach Russland reisen. Er reiste häufig in die Ukraine und aus fehlender Lebenserfahrung wählte er dort den falschen Weg. Durch Betrug geriet er in die ukrainische Armee. Die Familie informierte er nicht über seine militärische Laufbahn. Im März habe man den Kontakt mit ihm verloren. Der Vater bedankte sich für die Möglichkeit, dass er und die Familie am Berufungsprozess teilnehmen dürfen. Er glaube an Putins Gerechtigkeit und die der Gerichte.
 
29.06.2022 / 18:00 h / 15: Der Transit zwischen Russland und Russland kann in wenigen Tagen wieder normalisiert werden. Dies erfuhr Reuters von einem Informanten in Brüssel. Die Brüsseler Behörden erarbeiten mit deutscher Hilfe einen Kompromissvorschlag, dem auch die baltische Seite zustimmen kann. Man hoffe damit den drohenden Konflikt mit Russland zu entschärfen. Wir müssen einfach der Wahrheit ins Auge schauen – so ein Beamter der Europäischen Union. Russland hat viel mehr Möglichkeiten Druck auszuüben, als die Europäische Union. Somit ist es in unserem Interesse, einen Kompromiss zu finden.
 
29.06.2022 / 21:00 h / 16: Anton Andrejewitsch Alichanow, der Kaliningrader Gouverneur, meldete sich aus Moskau, auf dem Weg zum Airport, um nach Kaliningrad zurückzufliegen. Er informierte, dass es gelungen ist, die Transporttarife für die Fähren, die zwischen Russland und Russland verkehren und Kaliningrad versorgen, mit Hilfe föderaler Unterstützung so zu regeln, dass sie den Tarifen des Eisenbahntransports gleichgestellt werden. Es gibt also ab sofort keine Preisunterschiede mehr – eines der Hauptargumente für die Unternehmen, die aus Kostengründen den Fährbetrieb ablehnten. Weiterhin wurde die Energieversorgung als strategische Aufgabe in der Föderalregierung besprochen. Gasprom wird Kaliningrad mit weiteren Ressourcen versorgen. Angepeilt ist die jährliche Lieferung von drei Milliarden Kubikmeter. Wie dies erreicht werden soll, versprach der Gouverneur etwas später zu erklären. (Klicken Sie auf die Grafik, um zum Videobeitrag des Gouverneurs zu kommen)
 
 
 
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Kommentare ( 12 )

  • Peter Nagel

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 15:30 pm

    Zu Punkt 4:
    Ja das müsste man auch hier in Germanistan mit den Medien und vor allem den Öffentlich-Rechtlichen machen.
    Einfach mal bei jeder Falschmeldung das Geld kürzen.
    Dann wäre das mit den Medien hier ganz schnell Geschichte und es könnte wieder eine Neutrale Berichterstattung stattfinden.
    Leider nur ein Wunschdenken weil hier die Medien schon von der Politik gekauft worden sind!
    Diese Links-Grünen haben Germanistan schon gekapert und zum Untergang verurteilt!

  • Vogonendichter

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 15:39 pm

    Siemens hat wohl neue Physikalische Gesetze entdeckt.
    Wenn 2 Verdichteranlegen nicht laufen, da die entsprechnden Turbinen sich in Kanada rumtreiben, kann man schlecht den benötigten Druck aufbauen, um die gewünschte Menge zu liefern.
    Also das Prinzip, "mehr Druck = mehr Durchfluss" scheint für Siemens nicht mehr zu gelten.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 15:59 pm

    "Sie brach zusammen, weil ein DDR-Politiker nicht in der Lage war, Informationen in einer Pressekonferenz richtig zu übermitteln. "
    War der "DDR-Politiker" wirklich nicht in der Lage? Er war schließlich der Chefredakteur der führenden Parteizeitung der DDR - Neues Deutschland -, SED-Bezirkschef von Berlin und hatte einen Sitz im Politbüro der SED. Ein paar Wochen später entschuldigte sich angeblich dieser miese Kerl bei der Bevölkerung der DDR für seine Arbeit und arbeitete dann, wohl vollkommen "geläutert" bei einer zweitrangigen Westzeitung.

  • Peter Nagel

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 16:36 pm

    Nachtrag:
    Jetzt sind die Kosten für den ganzen G 7 Wahnsinn bekannt geworden.
    Es sollen so um die 180 Millionen Euros sein...ach sind ja nur paar Milliönchen für den braven Steuer-Sklaven und hey unsere Staatsdiener bekommen im Juli auch ne 3 Prozentige Diäten-Erhöhung ca. 300 Euro mehr.

    Also wenn du dir deine Miete/Strom/Benzin/Urlaub/Auto/Essen/Kino nicht mehr leisten kannst, dann weißt du, du lebst im Besten Deutschland aller Zeiten!!!!!!!

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 17:08 pm

    "Vogonendichter
    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 15:39 pm
    Siemens hat wohl neue Physikalische Gesetze entdeckt."
    Diese von jeglicher fachlicher Kenntnis befreiten öffentlichen Äußerungen oder auch verbindlichen Handlungen in öffentlichen Ämtern oder Unternehmensvorständen ist doch bereits seit vielen Jahren gängige Praxis.
    Nur um mal ein paar ganz gängige Beispiele zu bringen, ein "Literaturwissenschaftler" meint, ein Land mit 83 Mio. Einwohnern eine wirtschaftliche Vernichtung des Landes als eine Wende zum Besseren verkaufen zu können, weil er weiß, was CO² in der Cola ist. Seine Mitstreiterin, ebenso fachlich kenntnisfrei und von der Grünen Sekte, meint, daß sie Außenministerin wäre. Seit Jahrzehnten geht das Theater um die Bahn, die Geschwindigkeit, die Pünktlichkeit, die Quailtät usw. Da helfen also solche Fachleute wie abgehalfterte Autovorstände, ein Pofalla im Vorstand und solche Politkomiker wie Scheuer und seine CSU-Vorgänger als Verkehrsminister. Also nur ein paar Beispiele.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 17:26 pm

    "Also wenn du dir deine Miete/Strom/Benzin/Urlaub/Auto/Essen/Kino nicht mehr leisten kannst, dann weißt du, du lebst im Besten Deutschland aller Zeiten!!!!!!!"

    Dann weißt Du aber ganz genau und nachdrücklich, daß Du den falschen Lebenslauf hast. Wärst Du Politiker in der CDSUSPDFDPGrüne geworden, störten Dich diese Erhebungen der Preise und Krankenkassenbeiträge überhaupt nicht als Privatversicherter Chefarztpatient. In der Regel wirst Du doch dann in einer Staatskarosse durch die Gegend geschaukelt, wo tanken und dafür bezahlen nicht zu Deinen Kompetenzen gehört. Was Du können mußt, daß sind lange Reden halten ohne was zu sagen und eine große Portion Frechheit gehört zu den wichtigsten Eigenschaften. Übliche positive Charaktereigenschaften schließt der gute germanische Politiker im Verbund seiner Kollegen von EU und Nato sehr sicher weg. Diese positiven Eigenschaften könnten fatal mit dem als Voraussetzung nötigen transatlantischen Russenhaß kollidieren.

  • Müller-Thurgau

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 18:47 pm

    Zu 15:
    Wieso Kompromißvorschlag? - Der freie Zugang nach Kaliningrad muß voll und ganz wiederhergestellt werden! Wenn das geschieht und NATO/EU ihr Einknicken gerne "Kompromiß" nennen möchte, kann es uns egal sein. Mal sehen, ob es wirklich dazu kommt.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 29. Juni 2022 18:57

      ... auch der Westen muss zusehen, wie er gesichtswahrend aus dieser Situation herauskommt. Also redet man nicht von Niederlage oder Sieg, sondern von Kompromiss - das hört sich zumindest nach einem halben Sieg für die EU an.

  • Vogonendichter

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 19:19 pm

    Zum Thema "Krementschug"
    Findet es keiner seltsam, wenn nicht gar völlig verantwortungslos, explosive Sachen in einer Fabrik mitten in der Stadt zu lagern?
    Geht der Ukraine langsam die Lagermöglichkeiten aus oder nutzt man wieder die Bevölkerung als Deckung.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 29. Juni 2022 19:37

      ... Sie haben das völlig richtig erkannt: Man nutzt wieder die Bevölkerung als Deckung.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 21:29 pm

    "Also redet man nicht von Niederlage oder Sieg, sondern von Kompromiss - das hört sich zumindest nach einem halben Sieg für die EU an."

    Im normalen Geschäftsverkehr, wenn eine Seite der anderen nicht so starken Seite vertragliche Vereinbarungen zugestehen muß, daß aber eigentlich gar nicht will, nennen die das dann gönnerhaft "Kulanz". Sozusagen, sieh mal wie großzügig wir mit dir sind. Aber mehr gibts auf keinen Fall.
    In diesem Fall scheint es so zu sein, daß es selbst Brüssel das begreift, daß ihnen das schwer auf die Füße fällt, weil dieses Miniland mit seinem offensichtlich verblödeten Präsisenten sich wie ein Ochsenfrosch aufbläst.
    Oder sitzen gar Sleepy-Joe und seine Mannen dahinter, denen die Aktion in der Ukraine zu eindeutig für Rußland wird und die gern noch ein zweites Feuerchen entzünden wollen. Nach deren Ansicht betrifft es ja nicht die Yankees. Die sitzen ja im Trocknen hinter dem Großen Wasser. Meinen sie.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 30. Juni 2022 00:18 pm

    Vogonendichter
    Veröffentlicht: 29. Juni 2022 19:19 pm

    Zum Thema "Krementschug"
    Es ist keineswegs "seltsam" . Es ist eiskalte Berechnung einer verbrecherischen Clique , an der Spitze mit diesem Polit-Kasper Selenskij, der als Gallionspuppe mit Bidens Hand im Arsch jedes Verbrechen begehen würde, wenn er nur davon überzeugt wäre, daß man es den Russen unterschieben könnte. Zielstellung: mehr und neure Nato-Waffen, um den Krieg zu verlängern und mehr Geld, wo er für sich noch ein paar Milliönchen abzweigen kann. Nach der von ihm dann unterschriebenen Kapitulation der Ukraine muß er ja schließlich irgendwo auf der Welt gut geschützt gut leben und sein "Diener des Volkes" weiter produzieren können. Der psychiatrisch Auffällige will doch seine ehemalige Fernsehrolle und anschließende Rolle in der Reality-Show fortsetzen, obwohl die dann schon längst beendet ist.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 30. Juni 2022 08:03 pm

    Selenski als Polit-Kasper zu sehen, ist eine tödliche Fehleinschätzung, und wieso nutzt man "wieder" die Zivilisten als Schutzschild?
    Man hat von Anbeginn diese Praxis beibehalten.
    Wer schon mal ein zerbombtes Haus gesehen hat weiß, daß verbrannte Fassaden an Häusern, inmitten von völlig unbeschädigten Umliegern, das Ergebnis von Beschuß ist.

  • loyalo nilats gleichgesinnter

    Veröffentlicht: 30. Juni 2022 12:54 pm

    ersteinmal ist es wichtig, ja existenziell, daß der weg russland-russland wieder frei wird. ich galube, der westen geht diesen kompromiß nur deshalb ein, weil er weiß, daß putin sich sonst litauen zurückgeholt hätte. warum? weil er es kann. ich hoffe übrigens, daß die 3 baltischen eu schmarotzer alle wieder heim ins mutterland geholt werden. war übrigens kürzlich in ustka an der ostsee. etwa 150 km vor kaliningrad. bei der athmosphäre, den menschen und der polnischen geselligkeit kann ich mir nicht vorstellen, daß die polen, also das volk, einer russenphobie unterliegen. die oberen schwachköpfe, genau wie in d, sind das übel. tschüs und poka.

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