Telegram-Kanal-Informationen vom 04. Oktober 2022

Telegram-Kanal-Informationen vom 04. Oktober 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
Das russische Verteidigungsministerium informiert über durchgeführte Weltraumexperimente mit ausländischen „Weltraum-Apparaten“. Irgendwelche Einzelheiten wurden aus dem Ministerium nicht weiter übermittelt. Die Information stand im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestages der Schaffung der russischen Weltraumstreitkräfte. In der Meldung wurde erwähnt, dass das Zentrum für die Führung der Weltraumstreitkräfte ausländischen kosmischen Gruppierungen besondere Aufmerksamkeit widme. Weiterhin wurde informiert, dass das russische kosmische System im aktuellen Jahr mehr als 150 Starts von in- und ausländischen ballistischen Raketen und anderen Weltraumraketen registriert habe. Im November 2021 informierte das Ministerium über den erfolgreichen Test eines Anti-Satelliten-Systems. Die USA treten gegen derartige Teste auf.
 
Kasachstan informierte offiziell, dass man in den letzten zwei Wochen mehr als 200.000 russische Bürger aufgenommen habe. Die Information wurde durch den kasachischen Innenminister verbreitet. Im gleichen Zeitraum sind aber auch 147.000 wieder ausgereist. Somit verbleibt eine Differenz von 53.000, bei der vermutet werden könnte, dass es sich bei einem Teil davon um Mobilisationsflüchtlinge handeln könnte.
 
Das russische Außenministerium informiert, dass die Bewohner der neuen russischen Regionen, die sich gegenwärtig im Ausland befinden, sich innerhalb eines Monats entscheiden müssen, ob sie die russische Staatsangehörigkeit annehmen wollen. Die Ausgabe der neuen russischen Pässe erfolgt im beschleunigten Verfahren für diesen Personenkreis. Russland verfährt hier genauso, wie dies im Jahre 2014 im Rahmen des Beitritts der Krim zur Russischen Föderation erfolgte.
 
Das russische Außenministerium informierte, dass die ukrainische Sprache in den Schulen der neuen russischen Regionen beibehalten wird. Selbstverständlich wird auch das Studium anderer ausländischer Sprachen an den Schulen der neuen russischen Regionen nicht verboten. Welche Sprachen in welchen Schulen vermittelt werden, legen die Regionen in eigener Zuständigkeit fest.
 
Der russische Verteidigungsminister informierte, dass im Rahmen der Teilmobilmachung bisher mehr als 200.000 Personen eingezogen worden sind. Ihre Ausbildung erfolgt auf 80 Truppenübungsplätzen und sechs Ausbildungszentren. Insgesamt sollen 300.000 Reservisten einberufen werden und in der Ukraine zum Einsatz kommen.
 
Immer wieder greifen westliche Medien, Politiker und Militärs das Thema des Einsatzes von Atombewaffnung durch Russland auf, obwohl viele verantwortliche russische Politiker und Militärs immer wieder darauf hinweisen, dass es Einsatzprinzipien gäbe und diese gegenwärtig noch nicht einmal ansatzweise gegeben sind. Man erhält das Gefühl, als ob der Westen den atomaren Einsatz förmlich herbeireden will. Jetzt wird informiert, dass die NATO erwarte, dass Russland in der Nähe zur Ukraine neue Kernwaffenteste vornehmen wird. Damit will Russland seinen Willen demonstrieren, Kernwaffen gegen die Ukraine einzusetzen. Darüber informiert „The Times“. Ein möglicher Testort könnte das Schwarze Meer sein. Die NATO drohte Russland mit ernsthaften Folgen für den Fall eines Atomwaffeneinsatzes in der Ukraine. Jetzt fürchtet die NATO allerdings das Atom-U-Boot „Belgorod“, welches mit der Unterwasserwaffe „Poseidon“ ausgerüstet ist.
 
Der Generaldirektor des Saporosher Atomkraftwerkes Igor Muraschow hat zugegeben, mit dem ukrainischen Sicherheitsdienst zusammen gearbeitet zu haben. Er war durch russische Organe festgesetzt worden und wurde nun aus Russland in die Ukraine abgeschoben. Als Grund wurde genannt „Diskreditierung der russischen staatlichen Organe.“ Muraschow hatte Informationen über den Zustand des Atomkraftwerkes an die ukrainischen Sicherheitsbehörden übergeben. Er gab zu, dass er den Mitarbeitern verboten hatte, irgendwelche Meldungen zum Zustand des Atomkraftwerkes  an die UNO oder die internationale Atomaufsichtsbehörde zu übergeben, mit der Forderung, dass diese Einfluss auf den Beschuss des Atomkraftwerkes durch die ukrainische Armee nehmen.
 
Der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow kommentierte die Weigerung des ukrainischen Präsidenten Gespräche mit dem russischen Präsidenten Putin zu führen, mit den Worten: „Warten wir ab, ob die Meinung geändert wird oder warten wir auf einen neuen Präsidenten.“
 
Der stellvertretende Kommandierende der Ostseeflotte Sergej Jelissejew hat ausgesprochen Pech gehabt. Am 26. September 2022 konnte er sich noch freuen und die Sektkorken knallen lassen, denn Großbritannien hatte ihn auf die Sanktionsliste gesetzt. Dies bedeutet in der Regel in Russland, dass einem sämtliche Türen für eine weitere Karriere offenzustehen. Nun kam der Absturz. Großbritannien hatte sich geirrt und wollte eigentlich den Vorsitzenden der Regierung des nun russischen Gebietes Cherson auf die Sanktionsliste setzen. Er hat den völlig gleichen Vor- und Familiennamen. Nur der Vatersname beider ist unterschiedlich. Die Sanktionsliste wurde somit korrigiert. Sergej Jelissejew aus Kaliningrad runter von der Liste und Sergej Jelissejew aus Cherson rein in die Liste. Des einen Leid, des andern Freud – sagt man wohl in Deutschland.
 
Die Polen sind ein geschäftstüchtiges Volk – das dürfte wohl international unstrittig anerkannt sein. In weiser Voraussicht, dass man die Europäische Union nur temporär als melkende Kuh nutzen kann, hat das Land seine eigene Währung behalten, was den Austritt aus der EU, welchen Polen natürlich bereits mit den Briten und Amerikanern plant, erheblich erleichtern wird. Für mögliche unerwartete Krisenzeiten versucht Polen jetzt, von Dritten noch Geld einzutreiben, so lange dies noch möglich ist. Das größte dritte Opfer ist Deutschland, welches so viel Geld an Reparation zahlen soll, dass es wohl danach Staatsbankrott anmelden muss (Polen könnte mit einem gut verzinsten Kredit an Deutschland, finanziert aus den Reparationen, diesen Bankrott verhindern). Nun will Polen auch (natürlich gemeinsam mit Deutschland), dass Russland Reparationen an die Ukraine zahlt – am besten sollen diese Gelder in der Westukraine verwendet werden, die durch Polen beansprucht wird, wenn die Ukraine kapituliert hat.
 
Westliche Medien, die in Russland zitiert werden, informieren, dass seit dem Zeitpunkt der Verkündung der Teilmobilmachung rund 700.000 russische Bürger das Land verlassen haben, 200.000 davon nach Kasachstan. Verbreitet wird diese Information von Forbes. Die westlichen Medien verschweigen aber, wie viele russische Bürger auch wieder nach Russland zurückgekehrt sind, welche die Zahlen möglicher Fahnenflüchtiger erheblich relativiert. Zitiert werden auch Ausreisezahlen nach Georgien. Dort hatten im Verlaufe einer Woche 53.000 russische Bürger die Grenze in Richtung Georgien überschritten. Die Zahl der Rückreisenden wurde nicht veröffentlicht. Somit sind natürlich unkommentiert die Zahlen wesentlich beeindruckender für den westlichen Medienkonsumenten.
 
Das russische Außenministerium sieht den Moment einer direkten Konfrontation mit der NATO in bedrohlicher Nähe. Der stellvertretende Direktor des Departements für die Nichtweiterverbreitung und Kontrolle von Militärausrüstungen des russischen Außenministeriums Konstantin Woronzow warnte vor weiteren Lieferungen von militärischen Ausrüstungen durch die USA. Man nähere sich dem Punkt eines direkten Zusammenstoßes zwischen Russland und der NATO – so der russische Beamte. Die USA überfluten die Ukraine mit militärischer Ausrüstung, stellen Aufklärungsinformationen zur Verfügung und setzen ihre eigenen Soldaten und militärische Berater unmittelbar in der Ukraine ein. Dies verlängere nicht nur den Konflikt, sondern man nähere sich einem gefährlichen Punkt. Am heutigen Dienstag meldeten russische Medien einen äußerst intensiven Flugverkehr in Richtung eines polnischen Flugplatzes, nahe der ukrainischen Grenze.
 
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Kommentare ( 14 )

  • felix

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 15:32 pm

    "Immer wieder greifen westliche Medien, Politiker und Militärs das Thema des Einsatzes von Atombewaffnung durch Russland auf, obwohl "...
    Antwort :
    Das ist der Kreislauf der übertriebenen Behauptungen - ohne die eigene Mitschuld zuzugeben - unserer Politiker und Medien zum Feindbild Russland, jetzt müssen sie weitergeführt werden, damit Niemand merkt, wieviel schon gelogen wurde - das gleiche Spiel gilt auch zu den Krisen, die mit Sicherheit wegen der Energiepreise in der EU Todesopfer in der kalten Jahreszeit fordern werden.
    !-!- es gibt bei uns Politiker, die von mehr Miteinander sprechen -!-!
    Vielleicht fangen sie ja bald damit an !?

  • felix

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 17:05 pm

    "Warten wir ab, ob die Meinung geändert wird oder warten wir auf einen neuen Präsidenten".
    Antwort :
    Aus diesen Worten kann ich eine Gesprächsbereitschaft Russlands erkennen, vielleicht schafft das die Westpolitik auch ?

    Gespräche zu Frieden und wirklichem guten Miteinander für jetzt und für die Zukunft, wäre das Beste was aktuell passieren könnte.

  • Müller-Thurgau

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 21:58 pm

    Die Polen .....
    Ist außer mir schon jemand auf den Gedanken gekommen, daß es - sicher nicht demnächst, aber irgendwann - zu einem Krieg zwischen Deutschland und Polen kommen könnte? Die Bundeswehr wird immer weiter ausgeschlachtet, während neben der Ukraine auch Polen immer mehr hochgerüstet wird. Polen könnte auf den Gedanken kommen, sich die Reparationen mit Erpressung und schließlich mit Gewalt zu holen. Ja, im Moment klingt das völlig verrückt. Unser lieber NATO-Verbündete und EU-Partner wird uns doch nichts tun wollen. Aber ich würde das nicht für alle Zeiten ausschließen, und bald wird die BRD als EU-Melkkuh ausfallen, dann ist es auch mit der EU aus. Wenn es den US-Machthabern in den Kram paßt, werden sie Polen dabei unterstützen.
     
    Naja, vielleicht habe ich nur schlecht geträumt.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 5. Oktober 2022 05:23

      ... ich hatte 2015 einen ähnlich schlechten Traum, als die Türkei ein russisches Flugzeug über Syrien abschoss. Ich sah, wie Russland darauf reagierte und beschloss die Frage der russischen Staatsbürgerschaft einzuleiten. Was wäre, dachte ich mir, wenn auch Deutschland mal ein russisches Flugzeug "abschießt" ... Natürlich war das alles nur ein schlechter Traum, denn mir wäre im Traum nicht eingefallen, dass Deutschland und Russland mal wieder verfeindet sind ... Nun bin ich russischer Staatsbürger und bin aus meinem Traum aufgewacht ... Ich stellte fest, dass ich gar nicht geträumt hatte. Es war ein Wachtraum.

  • Manfred SCHARTOW

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 22:15 pm

    Jeffrey David Sachs ist ein US-amerikanischer Ökonom und seit 2002 Sonderberater der Millennium Development Goals. Er ist Direktor des UN Sustainable Development Solutions Network sowie Direktor des Earth Institute an der Columbia und der hat doch jetz im us- amerikanischen Fernsehen behauptet, dass die nordstream - pipelines sehr wahrscheinlich durch die usa besxchädigt wurden. Er verweist darauf, dass auf einem Fligthradar usamerikanische Helicopter von Gdansk/polen zum Tatzeitraum am Tatort unterwegs waren. Für mich nicht beantwortet ist, ob die Flugzeiten kompatibel mit der Messzeit der Detonationswellen durch Schweden sind.Beitrag findet man auf Twitter unter mobile.twitter.com/

  • Müller-Thurgau

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 22:19 pm

    »direkte Konfrontation mit der NATO in bedrohlicher Nähe«
     
    Je länger der Krieg dauert, desto größer wird die Gefahr! - Deshalb wäre es notwendig gewesen und ist jetzt mehr denn je notwendig, den Krieg *schnell* und *konsequent* zu führen. Es kann keine sinnvolle Strategie sein, die ständige Aufrüstung des Feindes geduldig zu beobachten.

  • Manfred SCHARTOW

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 22:24 pm

    In Polen gibt es im Zusammenhang mit der Erfassung von männlichen Personen zu einer Art Reservistenausbildung das Phänomen, dass wohl derzeitig viele Polen zur Arbeit nach Deutschland für einen längeren Zeitraum ausreisen. Das geht wohl einher mit dem Kauf langlebiger Lebensmittel und Mangel an VK 95 .
    Andererseits sind bei Flix-Bus bis zum 09.10. die Busse nach Kiew noch immer fast vollständig ausverkauft. Wer immer da auch mitreist. das werden doch nicht wohl nur die von Herrn Merz so bezeichneten Touristen sein?

  • felix

    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 22:39 pm

    @ Zu Polen, wo ich in den 80ern schon war, nicht weit von Kaliningrad, in Stolp/Slupsk.
    Muss man auf alles gefasst sein, aus Deutscher Sicht hat man sich mit Reparationszahlungen schon lange endgültig geeinigt, "sie versuchen es wieder mal, mit unseren neuen Politikern".
    @ Zum Austritt und "Angliedern", das hat auch Wiederholungskarakter, vielleicht machen sie's mal, vielleicht auch nicht, es lässt sich eben gut als Druckmittel benutzen.
    @ Westliche Medien sind Medien, gelinde ausgedrückt.
    @ Zur NATO, deren Befugnis vor längerer Zeit auf friedliche Krisenlösungen ausgedehnt wurde, kann ich nur sagen, mir ist bekannt, von Stoltenberg, dass sie nicht vor hat gegen Russland zu kämpfen - sondern bei Material- und Ausbildungsunterstützung bleiben will, genau wie der "Westen" allgemein.
    Die NATO möchte eine Diplomatische Lösung.
    @ Die Überflutung der Ukraine durch USA, damit verdienen sie viel Geld, schon lange, ihrer Wirtschaft geht es schlecht, sie braucht Hilfe.
    Frieden und Miteinander !

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 5. Oktober 2022 18:12 pm

    "Man erhält das Gefühl, als ob der Westen den atomaren Einsatz förmlich herbeireden will. "
    Ich bin eher der Meinung, daß für das dumme Westvolk ein Gefühl des Schauderns über die ach so menschenverachtenden Russen erzeugt werden soll. Wie schon in den dreißiger Jahren die blutrünstigen Bolschwiki mit dem blutgetränkten Dolch zwischen den Zähnen. Eben gleichzusetzen mit den slawischen Untermenschen, die möglichst auszurotten sind.
    Man muß sich doch nur genau die Nachrichten anhören. Dieser breit geworfene Haß trifft aber nicht nur Rußland, sondern auch die im Iran vom Westen in Szene gesetzten Aufstände. Da wird eben immer noch von der Im"Polizeigewahrsam" ermordeten jungen Frau vorsätzlich falsch berichtet. Als Ausgleich kommt davon von den Protesten aus Moldawien so gut wie nichts. Paßt nicht ins Schema.
    Es ist wohl wahrscheinlicher, daß die USA eine begrenzt wirkende Nuklearbombe zur Zerstörung von NS testete als sie sich nach dem Manöver in der Ostsee weit genug zurück gezogen hatt

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 5. Oktober 2022 18:25 pm

    Müller-Thurgau
    Veröffentlicht: 4. Oktober 2022 21:58 pm
    "Naja, vielleicht habe ich nur schlecht geträumt."

    Das glaube ich wohl kaum. Wer die Allmachtsträume der Polen über die Jahrhunderte nur ein wenig verfolgt und letztendlich immer wieder deren Reinfall erlebt hat, weiß, warum die Polen sich neuerdings die US-Schutzmacht "Fort Trump" außerhalb der Nato ins Land geholt hat.
    Dieses Germanien war den Polen schon immer ein schwerer Brocken im Hals bis auf eine kurze Zeit von Kurfürst der Große August zu Sachsen und König von Polen.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 5. Oktober 2022 18:39 pm

    "Die USA überfluten die Ukraine mit militärischer Ausrüstung, ... "
    Sind diese Waffen und deren US-Bedienpersonal keine militärischen Ziele? Wieso läßt man das geschehen? Stattdessen nur bla bla bla.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 5. Oktober 2022 19:23 pm

    Man sollte immer im Hinterkopf behalten, daß die USA noch NIE militärische Hilfe uneigennützig getätigt haben.
    Bereits 9 Monate vor Kriegseintritt durch "Pearl Harbor" wurde der "Lend-Lease-Act" - korrekt - "Gesetz zur Förderung der Verteidigung der USA" - beschlossen.
    Dieser "Leih- und Pachtvertrag" entspricht genau der Wortbedeutung - alles erfolgt im Sinne einer beabsichtigten Rückführung nach Nutzung gegen Gebühr, bzw, Kauf nach Verlust durch Totalschaden.
    Da war kein Cent Zuwendung vorgesehen - weder damals, noch heute.
    Aus welchen Gründen man auch immer die Briten in Dünkirchen ziehen ließ, sie wurden überhaupt erst durch die USA wehrfähig gemacht, weil man über sie, nunmehr existenziell abhängig, auch künftig verfügen könne.
    Die in gleicher Weise Rußland gewährte Unterstützung diente nur der maximalen, gegenseitigen Vernichtung beider Hauptgegner - zum Zweck des billigsten Erwerbs der so begehrten, gesamten Konkursmasse.
    D soll nun bluten, selbstverständlich ohne Rückerstattung!

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 5. Oktober 2022 21:44 pm

    "Die in gleicher Weise Rußland gewährte Unterstützung diente nur .... "
    Anton, der Sinn Deiner Worte erschließt sich mir ehrlicherweise nicht so recht.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 6. Oktober 2022 08:20 pm

    Bastian!
    Die SU hat über die Nordatlantikroute via Murmansk eine gewaltige Menge Kriegsmaterial über eben diesen Vertrag erhalten, den meines Wissens Putin noch abgezahlt hat.
    Sowjetische Piloten haben aus Alaska direkt Flugzeuge und Güter überführt.
    So wurde ermöglicht, daß die Verluste im großen, vaterländischen Krieg, beidseitig möglichst groß wurden.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 6. Oktober 2022 20:23 pm

    Anton Amler
    Veröffentlicht: 6. Oktober 2022 08:20 pm

    Aha! Danke!

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