Telegram-Kanal-Informationen vom 25. September 2022

Telegram-Kanal-Informationen vom 25. September 2022
 
„Kaliningrad-Domizil“ informiert auf seinem Telegram-Kanal „Baltische Welle“ über Ereignisse in und um Russland in Kurzfassung. Der Beitrag wird im Verlaufe des Tages ständig mit aktuellen Informationen und Nachrichten ergänzt.
 
 
Der ukrainische Oppositionspolitiker Ilja Kiwa hat Deutschland eine neuerliche Teilung versprochen. Grund hierfür ist das Engagement in der Ukraine und die Position, die das Land gegen Russland eingenommen hat. „Scholz hat keine Ahnung, was Krieg bedeutet, Krieg, den der Westen entfacht hat gegen Russland. Er wird mit dem Zerfall Europas enden – so der ehemalige Abgeordnete der ukrainischen Rada. Deutschland selber wird wieder in West- und Ostdeutschland zerfallen – kündigte er an. Allerdings sind seine Prognosen langfristig. Die Teilung Deutschlands kündigte er für das Jahr 2030 an. Die Zeit bis dahin ist angefüllt mit der DeNAZIfizierung der Länder des Baltikums und Polens.
 
Russische Medien zitieren die Süddeutsche Zeitung, wonach die deutschen Behörden gesetzliche Initiativen planen, die es deutschen Staatsbürgern verbieten, führende Funktionen in russischen Firmen zu bekleiden. Die Initiative soll auf alle Länder der Europäischen Union ausgedehnt werden. Sie wird bisher unterstützt durch Irland, Polen und die drei baltischen Länder. Begründet wird diese Initiative mit dem Willen „strategische Korruption“ zu verhindern. Wenn Russland gut bezahlte Funktionen europäischen Spezialisten in Russland anbietet, führt dies zu politischem Einfluss Russlands in der Europäischen Union. Die Logik der deutschen Politiker erschließt sich dem Durchschnittsbürger leider nicht.
 
Ein aktiver Kommandeur der Bündnistruppen in der Ukraine informierte über die Aufgaben, die die im Rahmen der Teilmobilmachung eingezogenen Reservisten zu erfüllen haben, wenn sie denn in die Truppenteile versetzt werden, die in der Ukraine Dienst tun. Diese Reservisten werden die Sicherheit und Ordnung in den befreiten Gebieten kontrollieren und durchsetzen. Diese Aufgaben werden gegenwärtig durch aktive Kampfeinheiten erfüllt, die jedoch bei den weiteren Einsätzen an der Frontlinie benötigt werden. Bisher ist nicht bekannt, wie lange die einberufenen Reservisten ihren Dienst zu versehen haben. Alles hängt davon ab, wie sich die Lage weiter entwickelt und welche Aufgaben zukünftig gestellt werden.
 
In der Hauptstadt Moldawiens demonstrieren nun schon acht Tage ununterbrochen tausende von Menschen und fordern den Rücktritt der Präsidentin und vorgezogene Neuwahlen. Die Protestierer skandieren: „Wir tauschen die Präsidentin gegen Kaminholz“ und „Vernichtet nicht das Land“.
 
 
 
 
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Kommentare ( 5 )

  • felix

    Veröffentlicht: 26. September 2022 00:06 pm

    Moldau zeigt es, die Ost West Politiker sollten auf beiden Seiten endlich einlenken, damit es mit den Menschen und der Welt wieder aufwärts gehen kann - auf Dauer wird außer vielleicht die USA niemand von Krieg und Krisen profitieren - wenn in Europa erreicht wird, dass wir gut miteinander auskommen, besser als vorher, dann hat die ganze Welt etwas davon ! und besser wird es auch mit einem ewigen Krieg nicht werden können.
    Ich bin bald lieber in Himmel oder Hölle, statt auf unsrer gemeinsamen Welt.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 26. September 2022 09:29 pm

    Trotz unserer Gegensätze - Felix - Vorsicht !!!
    Manchmal werden solche Aussagen schneller erhört, als man dachte.
    Urplötzlich hat sich aus meinem Umfeld ein sehr angenehmer Mensch entfernt.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 26. September 2022 10:28 pm

    Es ist zu wünschen, daß Rußland aus der Vergangenheit gelernt hat, und in seinen Unternehmen nie mehr Ausländern Posten überträgt, in denen sie Schäden verursachen können.
    So rum wird ein Schuh aus der in der "Süddeutschen Zeitung" erwähnten Initiative !!!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 26. September 2022 10:34

      ... als ich 1995 nach Kaliningrad kam, war ich "DER SPEZIALIST" in der Firma. Ich gebe zu, dass ich auch wirklich in den zehn Jahren, wo ich in dieser Firma gearbeitet habe, einiges erreicht habe - allerdings gemeinsam mit meinem Kollektiv. Schon ziemlich schnell hatten mich allerdings meine russischen Mitstreiter überflügelt - sie lernen sehr schnell ... Heute sind die Russen häufig meine Lehrer und ich höre aufmerksam zu, auch wenn meine Gesprächspartner manchmal 30-40 Jahre jünger sind als ich. Ich lerne viel (und gerne).

  • felix

    Veröffentlicht: 26. September 2022 16:49 pm

    @Anton Amler,
    Danke, trotz unserer Gegensätze - ich hatte mir schon Sorgen um Sie gemacht, weil ich nichts von Ihnen lesen konnte.
    Ich bin allgemein ein Optimist, aber zur Zeit werde auch ich langsam zum Pessimisten, manchmal.
    Freundliche Grüße

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 26. September 2022 18:33 pm

    Hallo Uwe !
    Der Tugend "zuzuhören", wird nicht mehr gehuldigt, obwohl sich dabei meist schon viele im Raum zu stehende Fragen erübrigen.
    Der grobschlächtige Sprachgebrauch durch die Medien verhindert zudem auch das Lesen zwischen eben oft nicht fein formulierten Zeilen.
    Wir kommen halt aus der Generation:
    Hirn "Ein" - kurzes Nachdenken - Maul "Auf" - alternativ "Schnauze halten", und nach sinnvoller Lösung suchen!
    Das führt zu gangbaren Wegen, ist diplomatisch, erfordert aber Disziplin - eine ebenfalls verschmähte Form des Handelns.

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