USA beherbergen 200 russische „Figuranten“

USA beherbergen 200 russische „Figuranten“
 
Der russischen Staatsanwaltschaft liegen Informationen vor, dass sich ungefähr 200 Bürger der Russischen Föderation, gegen die in der Heimat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, in den USA aufhalten. Eine Auslieferung ist nicht möglich, da es zwischen beiden Staaten kein Auslieferungsabkommen gibt.
 

 

 

Die russische Generalstaatsanwaltschaft kommentierte, dass die rund 200 Personen zur internationalen Fahndung ausgeschrieben worden sind. Im Jahre 2020 wurde durch die USA, auf Bitten Russlands, nur eine Person nach Russland deportiert.
 
Die Weigerung der USA zur Auslieferung krimineller russischer Staatsbürger, wird seitens der USA mit dem Fehlen eines Auslieferungsabkommens begründet. Allerdings gibt es noch andere internationale rechtliche Vereinbarungen im Rahmen der Vereinten Nationen, die man nutzen könnte. Die USA erklärten sich damit nicht einverstanden und ignorierten diese internationalen Abkommen.
 
In der Meldung russischer Medien wird der Fall des ehemaligen Bürgermeisters von Nischny Nowgorod Oleg Kondraschow angesprochen. Er wird in Russland wegen Korruption gesucht. Im Februar 2018 reiste er mit seiner Frau und den Kindern in die USA und hatte hierfür ein Touristenvisum. Dieses Visum ist jedoch nur 180 Tage gültig und der in Russland Gesuchte, hält sich ungesetzlich in den USA auf. Somit geht Russland davon aus, dass die USA vielleicht in diesem Fall die Ausweisung und Deportierung vornehmen.
 
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