USA drohen Russland mit Belarus-Sanktionen

USA drohen Russland mit Belarus-Sanktionen
 
Sollte sich Russland in die Angelegenheiten von Belarus einmischen, so drohen die USA der Russischen Föderation mit Sanktionen. Weiterhin wollen die USA Sanktionen gegen belarussische Bürger verhängen, die die Wahlen gefälscht haben sollen. Darüber berichtet „Reuters“ unter Bezug auf Regierungsquellen in den USA.
 
 
 
Videoeinspielung: Sowjetischer Kinoklassiker „Oktober“
 
"Dies ist das Mindeste was wir tun müssen, um nicht nur Ross und Reiter zu nennen, sondern auch um zu zeigen, dass es eine gewisse Rechenschaftspflicht geben muss, wenn Menschen Wahlen stehlen und Gewalt gegen friedliche Demonstranten anwenden, die die Grundfreiheiten der Versammlungs- und Redefreiheit nutzen wollen", so der US-Beamte.
 
Gegen welche belarussischen Beamten Sanktionen verhängt werden sollen, wurde durch den Beamten nicht informiert.
 
Am Dienstagabend reagierte das russische Außenministerium auf die neuerlichen Drohungen der USA.
 
„Diese Sanktionsdrohungen sind nicht die ersten und werden nicht die letzten sein. Wir wissen nun schon, dass die amerikanische Außenpolitik nur noch aus Sanktionen besteht. Auf jede Frage, auf jedes Problem haben die Amerikaner nur noch eine Antwort: Sanktionen“, – so das russische Außenministerium.
 
Videoeinspielung: Auftritt des russischen Außenministers Lawrow vor Studenten
 
Ein russischer Diplomat kommentierte, dass das Verhalten der USA in der internationalen Politik bereits beginnt, auf Ablehnung zu stoßen.
 
Weiterhin erinnert Russland daran, dass sich andere Länder und Ländergruppen aktiv in die inneren Angelegenheiten Belarus einmischen. Man empfahl der Europäischen Union, keine Finanzierung der Opposition über bestimmte Finanzstrukturen vorzunehmen.
 
Videoeinspielung: Sowjetischer Kinoklassiker „Der unsichtbare Reisende“
 
„Wir stellen mit Bedauern fest, dass die Europäische Union nicht widerstehen konnte, die Situation in dem mit uns verbündeten Land zu beeinflussen. Anstelle von Zurückhaltung zu üben und Fingerspitzengefühl zu zeigen, was notwendig ist, um Bedingungen für einen breiten nationalen Dialog zu schaffen, bevorzugt man wieder einmal das Instrument der Sanktionen“, - so Verlautbarungen aus dem russischen Außenministerium.
Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung