USA sind besser vorbereitet als Russland – meint ein russischer Experte

USA sind besser vorbereitet als Russland – meint ein russischer Experte
 
Ein militärischer Konflikt zwischen den USA und Russland scheint unausweichlich zu sein – meint der stellvertretende Direktor des Zentrums für komplexe europäische und internationale Forschungen der Hochschule für Ökonomie. Die USA scheinen auf diesen Konflikt besser vorbereitet zu sein.
 
 
Die USA werden ihre bisherige Politik nicht ändern, so lange wie sie selber die Folgen eines Krieges nicht am eigenen Leib und eigenem Territorium spüren – so Dmitri Suslow in einem Interview mit dem Informationsportal „Lenta.ru“. Erst wenn die Amerikaner sich um ihre ureigenste persönliche Sicherheit Sorgen machen müssen, dazu noch die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung besteht, wird ein Umdenkungsprozess einsetzen.
 
 
Anscheinend ist es nötig, durch einen bestimmten Zyklus des Anwachsens der militärischen Bedrohung zu gehen, um zu neuen Spielregeln zu gelangen, zu neuen Prinzipien, so wie es zu den damaligen Zeiten des Kalten Krieges war – kommentierte Suslow. Anscheinend werden wir wohl ohne Karibische Krise oder die Berliner Krise nicht zu einer Entspannung kommen.
 
Suslow schätzt ein, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwischen den USA und Russland ein Ungleichgewicht gibt. Es befinden sich in der Nähe zur amerikanischen Grenze weniger russische strategische Bewaffnung, als umgekehrt die Amerikaner an den russischen Grenzen haben. Weiterhin gibt es in der Nähe der amerikanischen Grenzen keinen Militärverbündeten Russlands und es gibt auch keine russischen Militärbasen.
 
Somit sieht der russische Experte zwei Varianten der Wiederherstellung des militärischen Gleichgewichtes.
 
Die erste und wohl beste Variante wäre, wenn die USA den russischen Vorschlägen zur Sicherheit in Europa zustimmen.
 
 
Die zweite Variante sieht vor, dass Russland häufiger russische U-Boote an die Küsten der USA schickt und diese mit Atombewaffnung ausstattet. Weiterhin sollen die strategischen Fliegerkräfte Russlands, ebenfalls ausgestattet mit Atomraketen häufiger entlang der Grenzen der USA Einsätze fliegen.

 

 

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Kommentare ( 5 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. Januar 2022 14:46 pm

    "Die USA werden ihre bisherige Politik nicht ändern, so lange wie sie selber die Folgen eines Krieges nicht am eigenen Leib und eigenem Territorium spüren – so Dmitri Suslow ... "
    Ich vermute mal, da wird Suslow nicht ganz Unrecht haben. Das hat mit der Arroganz der US-Bewohner zu tun. Diese Arroganz wird diesen zu großen Teilen recht ungebildeten Menschen immer recht einprägsam vermittelt. Was an Kriegen und anderem Ungemach so in der Vergangenheit in der Welt passierte, - naja, halb so schlimm, das Schlimme passierte woanders. Selbst Pearl Harbour war weit weg. Korea und Vietnam. Die toten - ja - das waren und sind die Helden. Man überlege sich die relativen "Nichtigkeiten" NY 11.9.2001 und "Sturm des Kapitol", was das für Wellen geschlagen hat. Was passiert, wenn im Gegenschlag in den USA der Strom ausfällt, kein Wasser, keine Heizung, kein Kraftstoff, kein Supermarkt und kein GPS oder Gallileo mit seinen zivilen und militärischen Folgen. Dann begreifen die Yankees was Krieg bedeute

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 19. Januar 2022 15:22 pm

    Es ist doch jetzt schon so, daß Millionen von armen US-Bürgern, selbst solche, die täglich zur Arbeit gehen, noch ärmer geworden sind, als Obdachlose kampieren müssen.
    Eine aktuelle Meldung von GMX:
    Wie im Wilden Westen: Diebe plündern Güterzüge in den USA
    Aktualisiert am 18.01.2022, 16:31 Uhr - dazu ein passendes Foto
    Kriminelle in Kalifornien haben eine neue Masche entdeckt. Im Fokus der Diebe liegen zunehmend Güterzüge. Das Ziel sind Frachtcontainer, die immer mehr Pakete aus dem Onlinehandel enthalten.

  • felix

    Veröffentlicht: 19. Januar 2022 15:39 pm

    Der Mann aus Ihrem Beitrag hört sich ganz gut an, allerdings glaubt man im Westen Russland ist aktuell besser vorbereitet - für mich sind das Hoffnungsträger dafür dass es nicht so weit kommt.
    Weitere Verhandlungen stehen an, aus meiner Sicht wäre es das Beste, wenn sich alle Beteiligten große Mühe geben um miteinander und im gegenseitigen Einvernehmen zu einer guten Lösung zu kommen - denn dadurch könnte Vieles besser werden.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 20. Januar 2022 14:05 pm

    Es ist heute üblich, daß schon gerade mal eigenständig Lauffähige die USA besucht haben müssen. Die aus einer oftmals geführten Urlaubsreise gewonnenen Erkenntnisse werden dann pauschal auf einen Kontinent ausgedehnt. Zwischen "Big Apple" und Seattle verlaufen nur 4 breit gespreizte Bahnlinien durch Agrarland, ohne Nord-Süd Verbindung, die mit Bussen bewerkstelligt wird. Und da sollte man sich mal bewegt haben, wenn man, vom High Way abgezweigt ist, und in Orte hinein fährt. Erst Asphalt, aber seitlich oft sehr ländlich, und man begreift, warum so viele Autos hochbeinige Pritschenautos sind. Kilometerlang Holzmasten für Strom und Kommunikation. Das kommunale Amerika ist nicht reich, Gesundheit und Ruhestand sind an gesicherte Einkommen gebunden, und da führen schon geringfügige Veränderungen zu drastischen Folgen. Man muß eine Ölkrise, und tumultartigen Kämpfe an Tankstellen erleben, wenn gerade oder ungerade Nummern nur mit begrenzter Menge an unterschiedlichen Tagen beliefert werden!

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 20. Januar 2022 14:42 pm

    Für Amerikaner war 9/11 schon ein absoluter Horror, den sie aber selbst im Irak aller zwei Tage an Menschenverlusten verbrachen. Sie sind nicht leidensfähig - die gehätschelten Soldaten schon garnicht.
    Auch wenn sich die US Bevölkerung von ca 140 Millionen bei Kriegsende, auf aktuell etwa 330 Millionen unnatürlich vergrößert hat, so sollte man nicht glauben, daß all die, die heute beim Abspielen der Hymne die Hand zum Herzen führen, diese Hand auch dem Land, das sie nicht wirklich aufgenommen hat, auch selbstlos aufopfernd zur Verfügung stellen würden. Bei der Betrachtung von Kriegsberichten fallen einem die dunklen Gesichter überproportional auf, die aber nur 10 % der Bevölkerung ausmachen, für die aber das Militär oftmals die einzige Alternative darstellt.
    Wenn sie so weiter machen, sollten sie der DDR-Hymne eingedenken !!!
    AUFERSTANDEN AUS RUINEN
    falls sie noch aufstehen können!

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