USA wollen Nordstream-2 vernichten

USA wollen Nordstream-2 vernichten
 
Russische Medien informieren über Pläne der USA, eine Behörde zur Vernichtung des Projektes „Nordstream-2“ zu schaffen. Gesucht wird gegenwärtig ein geeigneter Leiter der Behörde.
 
 
Das Medium „Politico“ informiert über Pläne der US-Administration, einen Sonderbeauftragten der USA zur Vernichtung des Projektes „Nordstream-2“ zu ernennen. Der zukünftige Leiter dieser Behörde wird für alle Gespräche verantwortlich zeichnen, die dieses Projekt betreffen. Gegenwärtig spricht man von einer inoffiziellen Funktion und es wurde vorgeschlagen, Amos Hochstein, den ehemaligen Sondergesandten der USA für internationale Energiefragen für die Aufgabe zu gewinnen.
 
 
Die Gasleitung Nordstream-2 ist mit Stand 1. April 2021 zu 95 Prozent fertiggestellt. Man zeigt sich überzeugt, dass die Leitung bis Ende 2021 in Betrieb genommen werden kann. Die Ereignisse in der Ukraine und die Gefahr von kriegerischen Auseinandersetzungen mit möglichen Zerstörungen der ukrainischen Infrastruktur und somit auch des Gas-Logistiksystems, zeigen deutlich, wie nötig es ist, die Energieversorgung Europas auf ausreichend breiter Basis zu organisieren. Eine Reihe europäischer Länder haben diese Notwendigkeit erkannt und beziehen bereits Gas über die sogenannte Türkenlinie aus Russland.
 
Sergej Lawrow, der russische Außenminister kommentierte die bevorstehende Ernennung eines Sonderbeauftragten für die Vernichtung von Nordstream-2 mit den Worten, dass dieser Mann wohl die Aufgabe erhalten werde, überall in der Welt herumzureisen und seine Gesprächspartner mit allen möglichen Erzählungen zu erschrecken und Drohungen auszusprechen. Wenn die USA dies unter Diplomatie verstehen, dann ist das eben so und Russland muss dieses neue Sanktionsinstrument zur Kenntnis nehmen.
 
Am Donnerstag informierte die Agentur „Bloomberg“ über neue bevorstehende Sanktionen der USA gegen Russland. So plane man eine neue Gruppe russischer Diplomaten aus den USA auszuweisen. Sergej Lawrow kommentierte, dass man die neuen Sanktionen nicht ohne Antwort lassen werde.
 
Er ergänzte, dass sowohl die USA wie auch deren Verbündete, keine verlässlichen Partner sind. Sich auf diese zu verlassen, sei einfach unzulässig – so Lawrow. Selbst die US-hörige Einrichtung „Atlantikrat“ beginne bereits die Handlungen der US-Regierung als ausweglosen Weg zu kritisieren. Aber vielleicht sind die Sanktionen der USA sogar dumm, denn sie erreichen nicht das angestrebte Ziel, sondern eher das genaue Gegenteil.
 
 

 

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