Visakrieg USA gegen Russland

Visakrieg USA gegen Russland

 

Die USA sind bekanntermaßen Gastgeber für viele internationale Organisationen. Sie sind verpflichtet, die Teilnahme an den verschiedensten Maßnahmen, Versammlungen, Konferenzen über das gewöhnliche Visaregime zu gewährleisten. Immer häufiger verweigern die USA russischen Bürgern das Visum und behindern damit die internationale Arbeit Russlands.

Russland hat nun darauf hingewiesen, dass es, wenn sich an diesem Zustand nichts ändert, die Frage steht, ob man nicht internationale Treffen und Gespräche nicht mehr in den USA, sondern in anderen Ländern durchführt, die keine diskriminierenden Maßnahmen gegen die Teilnehmer durchführen.

Der Sondervertreter für Informationssicherheit des russischen Präsidenten kommentierte, dass die USA mit diesem Visakrieg eine Zensur der Teilnehmer an internationalen Treffen durchführen. Dies ist eine direkte Verletzung der Pflichten des Landes, welches Gastgeber der UNO-Organisation ist. Russische Diplomaten, die an der Arbeit der UNO teilnehmen, wollen nicht in die USA reisen, sondern sie reisen zur UNO – kommentierte der russische Sondervertreter. Und hier sind alle Staaten gleich zu behandeln und haben die gleichen Rechte.

Der Visakonflikt mit den USA begann im Juli 2019, als sich Russland, nach langjährigen Gesprächen, geweigert hatte, Lehrer für die internationale Schule aus den USA und Großbritannien als Diplomaten einreisen zu lassen. Die USA und Großbritannien gewährten russischen Lehrern und Angestellten russischer Vertretungen niemals einen Diplomatenstatus und Russland wollte hier nun Gleichberechtigung herstellen. Seit diesem Zeitpunkt begannen die USA russischen Diplomaten die Visa für die Teilnahme an der Arbeit internationaler Organisationen zu verweigern.

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