Zehn Jahre die die Neujahrsgewohnheiten der Russen geändert haben

Zehn Jahre die die Neujahrsgewohnheiten der Russen geändert haben

 

Weniger Wodka und mehr Hering unter dem Pelzmantel – das ist die generelle Tendenz, die sich bei einer Umfrage in Russland zu den Neujahr-Gewohnheiten und deren Veränderungen seit 2009 gezeigt haben.

 

 

Vor zehn Jahren haben noch 42 Prozent aller Russen zum Jahreswechsel Wodka getrunken. In diesem Jahr werden es nur noch 27 Prozent sein, also 15 Prozent weniger.

Und vor zehn Jahren stand auf der Hälfte aller festlich gedeckten Neujahrstische das Traditionsgericht „Hering unterm Pelzmantel“. In diesem Jahr werden auf 60 Prozent aller Neujahrstische die Heringe unterm Pelzmantel stehen.

Salate sind generell der Renner auf allen Festtagstischen. So wird auf zehn Prozent aller Tische der Salat „Cesar“ zu finden sein, jedoch in unschlagbarer Konkurrenz zum Salat „Olivej“, der bei 73 Prozent aller Russen auf dem Neujahrstisch steht und zum griechischen Salat.

38 Prozent aller Russen stellen Kaviar auf den Neujahrstisch.

Der Russkoje Schampanskoje hat, neben dem Wodka, auch an Attraktivität verloren. Vor zehn Jahren haben 79 Prozent aller Russen mit Schampanskoje angestoßen, in diesem Jahr sind es nur noch 56 Prozent, die das Prickelnde schlürfeln.

Auch Wein wird weniger getrunken. Vor zehn Jahren stand bei 34 Prozent aller Russen Wein auf dem Tisch, in diesem Jahr nur noch bei 21 Prozent.

Dafür wächst bei den Russen die Vorliebe für verschiedenste alkoholfreie Getränke. Vor zehn Jahren haben 34 Prozent alkoholfreie Getränke auf den Tisch gestellt, heute sind es bereits 52 Prozent.

Hält die Tendenz so an, werden die Russen in zehn Jahren völlig abstinent in das neue Jahr gleiten.

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