Zwischenfall vor IK-2 – Persönlicher Nawalny-Arzt und CNN-Mitarbeiter festgesetzt

Zwischenfall vor IK-2 – Persönlicher Nawalny-Arzt und CNN-Mitarbeiter festgesetzt
 
Vor der Strafvollzugsanstalt IK-2, dessen Insasse der Straftäter Alexej Nawalny ist, versammelten sich am Dienstag Vertreter der Organisation „Allianz der Ärzte“ und eine große Anzahl von Medienvertretern. Es kam zu Zwischenfällen und Festsetzungen.
 
 
Anastasia Wassiljewa, die Leiterin der Organisation „Allianz der Ärzte“, in Russland als „Ausländischer Agent“ registriert, erfüllt gleichzeitig die Funktion als persönliche Ärztin des Strafgefangenen Alexej Nawalny. Sie reiste gemeinsam mit anderen Personen nach Porkow, der Siedlung im Gebiet Wladimir, wo sich die Strafkolonie IK-2 befindet, in der Nawalny seine 2,5jährige Haftstrafe zu verbüßen hat.
 
Videobegleitung: Protestaktion vor der Strafvollzugseinrichtung IK-2
 
Die Organisation „Allianz der Ärzte“ positioniert sich als „Gewerkschaft“ und ist eine der Organisationen, die durch Alexej Nawalny in den vergangenen Jahren gegründet wurde.
 
 
Die angereisten Angehörigen des Ausländischen Agenten „Allianz der Ärzte“ führten vor der Strafkolonie eine Protestaktion durch und blockierten die Zufahrtswege. Sie forderten, dass Nawalny die notwendige medizinische Hilfe zuteil werde.
 
Neben Anastasia Wassiljew, wurden – so informieren die russischen Medien, zwei weitere Angehörige der „Allianz der Ärzte“ festgesetzt. Hierbei handelt es sich um einen Korrespondenten des Kanals „Stab Nawalny“, der für CNN tätig ist und um einen weiteren Korrespondenten von Belcat-TV. Weiterhin wurde eine ehemalige Leiterin des Nawalny-Stabes in Kemerow festgesetzt.
 
Die Protestierenden wurden von der anwesenden Polizei aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Auf die Folgen der Nichtbefolgung der Anweisungen, wurden sie hingewiesen. Angesammelt hatten sich vor der Strafvollzugseinrichtung rund 30 Personen – mehr als die Hälfte waren Journalisten.
 
Nach der Festsetzung der o.g. Personen, verließen die restlichen Personen das Gelände.
 
Die Festsetzung der Journalisten erfolgte, weil diese den Aufforderungen der Polizei, die Zufahrtswege zur Strafvollzugseinrichtung zu verlassen, nicht Folge leisteten und sich weigerten ihre Akkreditierung zu zeigen.
 

 

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