Die armen Russen geben wieder mehr Geld aus

Die armen Russen geben wieder mehr Geld aus

Standhaft halten sich Informationen bei Ausländern, dass es den Russen schlecht geht und die Einkünfte kaum ausreichen, um das tägliche trockene Brot zu kaufen. Nun stellte die Forschungsholding „Romir“ fest, dass die Ausgaben der Russen wachsen.

Im Einzelhandel gibt es eine statistische Eckziffer – vielleicht sogar die wichtigste Eckziffer, die auf die Kaufkraft und die Einkommenssituation der Kunden deuten: der Durchschnittsbon, also der Umsatz der Verkaufseinrichtung insgesamt, geteilt durch die Anzahl der Kunden.

Und dieser Durchschnittswert wächst.

 

 

Das wiederum bedeutet, dass die Russen mehr Geld ausgeben und wer mehr Geld ausgibt muss auch erst mal mehr Geld erhalten, um es dann wieder ausgeben zu können.

Im August 2019 gab es eine Steigerung des Durchschnittsschecks um 3,5 Prozent oder um 19 Rubel. Somit gab jeder Russe bei jedem Besuch in irgendeiner Verkaufseinrichtung 565 Rubel aus.

Vergleicht man den Durchschnittsscheck mit dem August des Vorjahres, so wuchs dieser sogar um 5,2 Prozent.

Berücksichtigt man die Inflation, die gegenwärtig 4,3 Prozent beträgt, so bleibt immer noch der Fakt, dass die Russen mehr Netto-Geld ausgeben, als noch vor einem Jahr.

Die russischen Medien informieren ergänzend zu den Erhebungen, dass das mittlere Gehalt eines offiziell angestellten Arbeitnehmers im Juli 2019 45.900 Rubel betrug und damit 8,2 Prozent höher war, als noch vor einem Jahr.

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