Morgen ist Montag und endlich darf man wieder arbeiten

Morgen ist Montag und endlich darf man wieder arbeiten
 
Der heutige Sonntag ist der letzte freie Tag in der Kette der unendlichen russischen Feiertage zum Jahreswechsel. Volle elf Tage haben die, die nicht arbeiten wollten, nicht gearbeitet. Die aber, die Geld verdienen wollten oder mussten, für die war der dritte Januar bereits wieder Arbeitsbeginn. Aber allen ist auch klar: Am Montag wird wohl kaum wirklich gearbeitet werden.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Operation Ö“
 
Im ausgelaufenen Jahr 2020 wurde erstmals heftig darüber nachgedacht, ob es sich lohnt, am 31. Dezember zu arbeiten. Wirklich arbeiten tut doch niemand an diesem Tag. Alle bereiten sich auf den Jahreswechsel vor und niemand ist voll geistig mehr anwesend in der Firma. Einige Regionen hatten schon ziemlich früh kundgetan, dass sie den 31. Dezember für arbeitsfrei erklären wollen. Aus Moskau kam erstmal keine Reaktion. Ungefähr zehn Tage vor dem Jahreswechsel meinte der russische Präsident Putin, dass man doch mal sachlich an die Sache rangehen sollte – es arbeitet niemand wirklich real, also soll man doch die Leute, auch und besonders unter dem Aspekt der Selbstisolierung, an dem Tag zu Hause belassen.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Lustige Leute“
 
Und so entschieden dann letztendlich alle Regionen, den Tag für arbeitsfrei zu erklären. Somit nutzten die Russen den zusätzlichen freien Tag, stürmten die Geschäfte, kauften Fleisch, Fisch, noch einige Geschenke und begannen das große Fressen vorzubereiten.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Operation Ö“
 
Und natürlich wartete man auf Väterchen Frost, der zum Jahreswechsel die Geschenke bringt. Wie das mit dem Väterchen Frost abläuft, hatte ich Ihnen bereits in einem Beitrag vor ein paar Tagen, zum russischen orthodoxen Weihnachtsfest gezeigt.
 
Nun aber stehen wir kurz vor dem Montag, dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr. Und wer von Ihnen glaubt wirklich ernsthaft, dass am Montag gearbeitet wird, also wirklich produktiv gearbeitet wird? Es gibt doch soviel zu erzählen, was in den letzten zehn Tagen, wo man nicht gearbeitet hat, alles passiert ist. Da bleibt kaum noch Zeit um zu arbeiten.
 
Mir ist ein Video zugespielt worden, wie erfahrene sowjetische Arbeitskollektive die Arbeit effektiv organisierten – zu sozialistischen Zeiten. Irgendwie habe ich den Eindruck, als ob die Methode, die ich Ihnen in diesem Beitrag zeigen möchte, auch heute noch durchaus aktuell ist.
 
Schauen wir mal, wie ein lebenserfahrener Eisenbahn-Dispatcher der sowjetischen Eisenbahn, seinem jungen, unerfahrenen Kollegen Arbeitserfahrungen vermittelt. Sie erinnern sich doch sicherlich an den sozialistischen Spruch: Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition. Na dann, viel Spaß beim Erfahrungsaustausch am ersten Arbeitstag nach den Feiertagen.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Erfahrungen eines Dispatchers“
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