Russen wollen sparen, haben aber kein Geld dafür

Russen wollen sparen, haben aber kein Geld dafür

Es gab mal wieder eine Umfrage unter Russen. Man wollte wissen, ob die Russen sparen und ab welchem Punkt des Reichtums sie meinen, ein komfortables Leben führen zu können. Die Umfrageergebnisse wurden vom Informationsportal RBK veröffentlicht.

Manchmal erstaunen die Umfrageergebnisse, insbesondere, wenn man sie mit anderen analytischen Veröffentlichungen vergleicht. So gibt es Meldungen aus dem russischen Bankensystem, dass die Spareinlagen der Russen mit jedem Jahr wachsen. Und dann gibt es Umfragen, wie die jetzt vorliegende, wo der erstaunte Leser erfährt, dass 59 Prozent aller Russen über keinerlei Ersparnisse verfügt. Sie verfügen deshalb nicht über Ersparnisse, weil ihr Einkommen viel zu niedrig ist, um davon noch etwas zu sparen. Wäre das Einkommen mindestens 35.000 Rubel pro Familienmitglied, so würde man Sparrücklagen schaffen – so die Antwort eines Teils der Befragten. Andere Befragte meinen, dass man mindestens 55.000 Rubel an Einkommen brauche, um davon etwas sparen zu können. Es gibt aber auch Russen, die in bescheideneren Verhältnissen leben und die in der Lage sind, bei einem Einkommen von 15.000 Rubel noch Sparrücklagen zu bilden.

 

 

Diejenigen, die Ersparnisse haben, sparen in kleinen Schritten, in dem sie vom Gehalt oder von Prämienzahlungen bis zu zehn Prozent auf das Sparbüchlein tragen. Andere Sparrücklagen werden geschaffen durch den Verkauf von irgendwelchen, nicht mehr benötigten Dingen aus dem persönlichen Besitz.

Nach Angaben von RosStat, hatte der Durchschnittsrusse im Jahre 2018 ein Einkommen von 33.000 Rubel.

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung