Russische Zentralbank warnt vor Betrügern in Sozialnetzwerken

Russische Zentralbank warnt vor Betrügern in Sozialnetzwerken

 

Die russische Zentralbank hat ein Anwachsen von Betrugsmodellen durch Nutzung von Schwachstellen in den Sozialnetzwerken fixiert. Darüber informierte der zuständige Leiter für Informationssicherheit der Zentralbank.

Betrüger orientieren sich gegenwärtig neu, trennen sich von ihren „Senioren-Opfern“ und sprechen immer häufiger Personen an, die wirtschaftlich aktiv sind. Weiterhin gelingt es den Betrügern immer häufiger Accounts in den Sozialnetzwerken zu knacken und diese dann für betrügerische Offerten, hauptsächlich im Rahmen von humanitären Bitten, zu nutzen.

Wie der Leiter für Informationssicherheit kommentierte, ist das Vertrauen der jungen Menschen in die angebliche Sicherheit der Sozialnetzwerke sehr hoch. Häufig schaffen Betrüger eine Stresssituation, in der die Angesprochenen nicht rational denken können und somit schnell eine Überweisung auslösen. Wenn die Banken der Ansicht sind, dass es sich um eine zweifelhafte Überweisung handelt, werden diese nicht ausgeführt, der Kunde wird benachrichtigt und hat zwei Tage Zeit, die Überweisung zu annullieren oder zu bestätigen.

Der Leiter des Sicherheitsdienstes informierte, dass es heute bereits eine Technologie gibt, die die Stimme des Account-Inhabers im Sozialnetzwerk imitiert. Allerdings ist diese Technologie noch sehr teuer und die Betrüger nutzen diese nur in Einzelfällen, um bei den Angesprochenen durch die Stimme zusätzliches Vertrauen zu erwecken.

 

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung