Russland exportiert mehr Autos. Der Verkauf im Inland sinkt

Russland exportiert mehr Autos. Der Verkauf im Inland sinkt

 

Bis 2013 waren es die Boom-Jahre zum Verkauf von PKW und Kleinlastern in Russland. Dann gingen die Verkäufe zurück. Im Jahre 2016 waren die Verkäufe halbiert, im Vergleich zu 2012. Danach erholte sich die Fahrzeugindustrie. Aber die Erholungsphase ist wohl 2019 beendet.

 

 

Rein statistisch werden wohl 2019 rund 1,7 Mio. Fahrzeuge in Russland produziert werden. Das sind 200.000 weniger, als im Vorjahr. Begründet wird dies offiziell mit der erhöhten Mehrwertsteuer, obwohl die Verkäufer von Fahrzeugen diese mit diversen Werbeaktionen aufgefangen und nicht an den Käufer weitergegeben haben.

 

 

Dafür ist der Export russischer Fahrzeuge gestiegen – erheblich sogar. Russische Medien nennen die Zahl 30 Prozent. Dieser Zuwachs soll u.a. einem staatlichen Förderprogramm  geschuldet sein. 4,5 Milliarden Rubel hat der Staatshaushalt für die Stützung des Exports zur Verfügung gestellt.

 

 

Wichtigste Abnehmerländer für russische Fahrzeuge sind Weißrussland mit 27 Prozent, Kasachstan mit 23 Prozent, die Türkei mit 7 Prozent, Tschechien mit 6,3 Prozent, Usbekistan mit 6 Prozent und China mit 5 Prozent.

41 Prozent aller Exporte betrafen PKW und 34 Prozent Anhänger. Ein Zuwachs erhielten mit 11 Prozent auch Sonderfahrzeuge und vier Prozent LKW.

Insgesamt wurden 73.400 PKW und 8.400 LKW exportiert.

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung