Russland trainiert das Abschalten

Russland trainiert das Abschalten
 
Westliche Staaten trainieren bereits seit längerer Zeit, sich von Russland, den russischen Politikern, Unternehmern und der Wirtschaft abzuschalten. Der Erfolg ist bisher noch nicht zu sehen. Nun versuchen sich auch die Russen im Abschalten vom Westen.
 
 
Der Chef der lettischen Eisenbahn beklagt sich über die großen Verluste, die die Bahn erlitten hat, weil Russland den Warentransit über Lettland so gut wie abgeschaltet hat.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Zu „Friedenszeiten“ hat der Eisenbahntransport Lettlands zu 70 Prozent aus russischen Warentransporten bestanden. Jetzt hat Russland den Transport von Erdölprodukten, Steinkohle und anderer Erzeugnisse eingestellt und transportiert die Waren unter Nutzung von russischen Häfen und russischer Infrastruktur.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Der nächste Schlag gegen die baltischen Transportkapazitäten ist dann zu erwarten, wenn Belarus auf den Transport seiner Waren bzw. Waren, die es aus Russland bezieht, über die baltische Transportlogistik verzichtet. Dies ist, nach Absprache zwischen Belarus und Russland, in kürzester Zeit zu erwarten.  
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Der Chef der lettischen Bahn informiert, dass man plane, in diesem Jahr 25 Mio. Tonnen Fracht zu transportieren. Dies ist die Hälfte von dem, was im vergangenen Jahr transportiert wurde.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Kriminelles Talent“
 
Für ein erhebliches Wachstum in den kommenden Jahren, sieht der Eisenbahnchef wenig Chancen. Man habe keine Alternativen zum weggebrochenen russischen Transportvolumen gefunden. Daraus resultiert, dass man zum Jahresende 1.500 Mitarbeiter, also rund 24 Prozent des gesamten Personalbestandes, entlassen müsse. Bereits bis zum heutigen Tag wurden 1.000 Mitarbeiter entlassen.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
Weiteres Abschalten vom Westen wird intensiv in Kaliningrad trainiert. Im Rahmen der Energieversorgung war Kaliningrad abhängig vom sogenannten Energieverbund „BRELL“. Die baltischen Staaten hatten verkündet, aus diesem Verbund auszusteigen und sich dem westlichen Energiesystem anzuschließen.
 
Karte: BRELL-Energieverbund
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Jemeljan Pugatschow“
 
Russland hat sofort reagiert und mit großem Investitionsaufwand die Energieversorgung des Kaliningrader Gebietes auf autonome Füße gestellt.
 
Am gestrigen Samstag wurde im Testregime das gesamte Kaliningrader Gebiet für acht Stunden vom BRELL-System abgeschaltet und das System der Eigenversorgung wurde erfolgreich getestet. Damit testete Kaliningrad wiederholt das erfolgreiche Arbeiten des autonomen Energieversorgungssystems unter Ausschluss der baltischen Staaten.
 
In den baltischen Staaten gibt es gegenwärtig Probleme, sich an das westliche Energiesystem anzuschließen. Der im Jahre 2018 unterzeichnete Vertrag sieht vor, bis 2025 aus dem BRELL-System auszusteigen. Hoffnungen, dass sich das Kaliningrader Gebiet an das westliche Energiesystem anschließen und vom russischen System abkoppeln wird, sind somit nicht aufgegangen.
 
Videoeinspielung: Internetfund
 
Da Russlands Vertragstreue bei der Energieversorgung seit Jahrzehnten bekannt ist, wird man mit, an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, die jetzige Situation nicht nutzen, um vorzeitig aus dem BRELL-Vertrag auszusteigen und somit die Energieversorgung der baltischen Staaten gefährden.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
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