Warnung an Aktionäre. Wann kommt die Warnung an die Bankkunden?

Warnung an Aktionäre. Wann kommt die Warnung an die Bankkunden?

Es ist bekannt, dass die russische Zentralbank Mitte 2013 begonnen hat, das russische Bankensystem von kriminellen und unprofessionell arbeitenden Banken zu säubern. Hunderte Banken haben ihre Lizenz verloren, Millionen Sparer einen Teil ihrer Eisernen Reserve.

Wer die gesetzlich aufgestellten Spielregeln im russischen Bankensystem beachtet, hat eigentlich nichts zu befürchten. Dies gilt sowohl für die Banken selber, wie auch für den Anleger. Eine der Spielregeln lautet, dass alle Bankeinlagen von Privatpersonen und Einzelunternehmern bis in eine Höhe von 1,4 Mio. Rubel versichert sind und im Falle eines Lizenzentzuges somit erstattet werden. Wer einer Bank mehr als 1,4 Mio. Rubel anvertraut muss damit rechnen, diese Summe zu verlieren.

 

 

So informierte das russische Portal „Kommersant“, dass die Zentralbank die Kontrolle einer der größten russischen Banken, der Bank „Wostotchny“ verlängert hat. Die Kontrolle begann bereits am 28. Juni und sollte Mitte August beendet sein. Jetzt hat die Zentralbank den Kontrollzeitraum bis zum 30. September ausgedehnt. In dieser Zeit befindet sich die Bank „Wostotchny“ unter strenger Aufsicht der Zentralbank und jede Handlung wird kontrolliert und im Bedarfsfall gestoppt und annulliert. Gründe für die Verlängerung der Kontrolle wurden nicht mitgeteilt.

 

 

Der ehemalige Leiter der Bank Alexander Nesterenko warnte die Aktionäre vor neuen Beauflagungen durch die Zentralbank in Hinsicht der Kapitalbildung der Bank. Es wurde bekannt, dass der neue Chef der Bank eine ganze Reihe von Krediten an Bankkunden restruktuiert hat und in diesem Zusammenhang die hinterlegten Sicherheiten neu bewertet worden sind. Das scheint die Zentralbank misstrauisch gemacht zu haben.

Somit wird es langsam Zeit, dass auch die Bankkunden misstrauisch werden und diejenigen, die der Bank mehr als 1,4 Mio. Rubel als Spareinlage anvertraut haben, sollten spätestens jetzt über eine eigene „Restruktuierung“ dieser Anlagen nachdenken.

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