Wirtschaftliche Probleme in der russischen Sex-Branche durch Corona-Krise

Wirtschaftliche Probleme in der russischen Sex-Branche durch Corona-Krise
 
Nun hat auch in der Sex-Branche in Russland die Krise zugegriffen. Insbesondere die weiblichen Teilnehmer an diesem Wirtschaftszweig müssen auf die neue Lage reagieren.
 
 
In vielen Teilen des russischen gesellschaftlichen Lebens wird das Leben durch QR-Codes reguliert. Ob dies auch auf die Dienstleistungen im ältesten Gewerbe der Welt in Russland zutrifft, wird offiziell nicht vermittelt. Es fällt auch etwas schwer sich vorzustellen, dass ein Kunde in dieser Branche zuerst seinen QR-Code und dann seinen Pass vorzeigt, damit er in völliger medizinischer Sicherheit sich seinem Orgasmus und ein paar Minuten Entspannung von seinem stressigen Corona-Alltagsleben hingeben kann.
 
Aber die fleißigen russischen Sex-Frauen spüren die Krise und haben deshalb beschlossen, die Preise für ihre Dienstleistungen anzuheben. Darüber informiert „Geheimnis der Firma“ unter Bezugnahme auf eine Mitteilung der Pressesekretärin der Organisation „Forum Sex-Mitarbeiter“.
 
Die Pressesekretärin kommentierte, dass man sich zu verschiedenen ökonomischen Schritten entschlossen habe. Die Anzahl der Kunden ist weniger geworden. So habe man den Preis verdoppelt, was bedeutet, dass man mit der Hälfte der Kunden die gleichen Einnahmen habe.
 
Andere haben wiederum die Preise gesenkt, um die Stammkundschaft nicht zu verlieren. Habe man früher 3.000 Rubel, also rund 37 Euro gefordert, so ist man heute bereit für 2.000 Rubel, also 24 Euro zu arbeiten. Ob allerdings auch der Zeitfond um ein Drittel gekürzt wurde, ging aus den Meldungen nicht hervor.
 
Allerdings erhalten die Mitarbeiterinnen nicht die o.g. Summen, denn das Wirtschaftssystem insgesamt muss finanziert werden. Die Frauen müssen sich mit maximal 800 Rubel, also 10 Euro oder weniger zufrieden geben.
 
Aber es wirken noch andere Probleme. Während der ersten, zweiten und dritten Corona-Welle hatten alle Angst vor möglicher Ansteckung und blieben zu Hause und versagten sich jedes Vergnügen. Jetzt sind viele bereits geimpft oder haben die Infektion durchlebt. Dafür ist aber nun kein Geld mehr in der Kasse.
 
Die in den russischen Medien angeführte Statistik besagt, dass der Umsatzrückgang in der Sex-Branche bei bis zu 40 Prozent liegt. Drei Millionen MitarbeiterInnen sollen davon betroffen sein. Der Jahresumsatz soll in der Branche bei mindestens 800 Milliarden Rubel liegen, also 10 Milliarden Euro.
 

 

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Kommentare ( 2 )

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 21. November 2021 14:32 pm

    ganz themenfremd frage ich hier in der Runde, ob andere Teilnehmer auch mit miesem Kopfhörerempfang trotz höchster Toneinstellung auf Youtube zu tun haben, bei sonst problemloser Audiowidergabe, was eigentlich Impedanzprobleme ausschließt ?
    Lautsprecherempfang ist ok.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 21. November 2021 14:40

      ... ich bemerke in der letzten Zeit, dass meine Videos mit unterschiedlicher Lautstärke durch YouTube widergegeben werden, obwohl ich für meine Videos immer den gleichen Pegel verwende.

      Aber an sich ist die Frage hier nicht ganz richtig platzert. Die Mehrzahl der hiesigen Leser lesen die Beiträge und schalten nicht zu YouTube um, kennen sich also mit der Thematik nicht aus.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 22. November 2021 11:21 pm

    danke - mir genügt die Info, daß auch Sie von einem Youtube Problem Kenntnis genommen haben - möglicherweise ein Regulativ.
    P.S.
    Manchmal konzentriere ich mich mit geschlossenen Augen auf das Gehörte - meist bei längeren Beiträgen, wobei dann die zweite Lesung die eingefügten Beiträge besser erklärt.
    Die untere Bildschirmzeile stört oftmals den eingeblendeten Inhalt, so daß ich ihn durch Stop und Wiedergabe kurzzeitig sichtbar mache.

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