Zentralbank verkauft größte russische Bank

Zentralbank verkauft größte russische Bank

 

Das russische Finanzministerium und die Zentralbank haben einen Gesetzentwurf erarbeitet, welcher den Verkauf der Sberbank, der russischen Sparkasse, regelt. Der Gesetzentwurf wurde der Föderalregierung zur Beschlussfassung zugeleitet.

 

 

Der russischen Zentralbank gehören 50 Prozent aller Aktien der Sberbank. Weitere 45 Prozent gehören juristischen Nicht-Residenten. 1,81 Prozent gehören juristischen Residenten und weitere 3,15 Prozent gehören Privatinvestoren.

Die Kosten für den Ankauf des Aktienpaketes durch den russischen Staat, werden aus dem Fond des Nationalen Wohlstandes beglichen. Kommentiert wird, dass die Aufnahme der Aktien der Sberbank in den Fond des Nationalen Wohlstandes genau den Interessen des Fonds zu Investitionen in sichere und ertragreiche Anlagen entspricht.

Die Notwendigkeit des Verkaufs des Aktienpaketes der Zentralbank ergab sich aus dem Widerspruch der Interessen der Zentralbank. Einerseits profitiert die Zentralbank als Anteilseigner von der Arbeit der Sberbank, andererseits hat die Zentralbank Aufsichts- und Regulierungspflichten gegenüber der Sberbank, was im ungünstigsten Fall zu Interessenskonflikten führt.

 

 

Die Sberbank ist die größte Bank Russlands und Teilnehmer am Bankeinlagensicherungssystem. Der Präsident der Sberbank Hermann Gref drohte mit Kündigung, sollte sich die Strategie der Sberbank nach dem Eigentümerwechsel ändern.

Nachdem die Pläne des Verkaufs der Bank bekannt geworden sind, stiegen die Aktien an der Moskauer Börse um 2,6 Prozent.

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