Finanzen

Russland organisiert den Währungs-Patriotismus

Die russische Zentralbankchefin Elvira Nabiullina hat dem deutschen „Handelsblatt“ ein bemerkenswertes Interview gegeben. Eine der interessantesten Antworten auf die Frage der deutschen Journalisten war, dass Russland aktiv Einfluss auf die Bedeutung westlicher Valuten im Lande und in der Wirtschaft nehmen wird.

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Russische Staatsunternehmen werden aus der Schattenzone geführt

Russland wird seine Staatsunternehmen aus der sogenannten Grauzone im Rahmen der öffentlichen internationalen Rechenschaftslegung zu den Ergebnissen der wirtschaftlichen Tätigkeit herausführen und somit den internationalen Standards anpassen.

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Russischer Wohlstand zukünftig mit weniger amerikanischer Beteiligung

Russland verfügt über einen Fond des nationalen Wohlstandes. Das Finanzministerium plant die Struktur dieses Wohlstandes zu verändern und den Anteil in Dollar-Reserven zu verringern. Kommentiert wird, dass man im US-Dollar geopolitische Risiken sehe.

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Russische Valutschicks können aufatmen – keine Strafzinsen, zumindest vorläufig.

Die russische Zentralbank und das Finanzministerium haben sich geeinigt, vorläufig keine Strafzinsen auf Valutaguthaben einzuführen. Die Besitzer von Valuta können somit erstmal durchatmen, aufatmen jedoch nicht.

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Das Image des russischen Rubels – man übertreibt in Deutschland

Die beste russische Währung ist der Rubel. Da besteht kein Zweifel. Der Vorteil besteht darin, dass Russland noch eine eigene Währung hat. Andere Länder haben sich entschlossen, ihre nationale Währung, im Interesse des Großen und Ganzen, aufzugeben. Und Deutschland lobt jetzt den Rubel.

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Kaliningrader Finanzminister freut sich. Steuerinspektion erklärt den Boom

Der Kaliningrader Finanzminister wird mit Sicherheit zufrieden in seinem Arbeitskabinett in der Kaliningrader uliza Donskowo 1 sitzen und sich bei der vorgelegten Statistik zu den Steuereinnahmen für drei Quartale zufrieden die Hände reiben.

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Russen beginnen für das Alter vorzusorgen

Es scheint langsam die Erkenntnis sich durchzusetzen, dass die staatliche Rente auch in Russland nicht ausreicht, um das Leben im Alter fortzusetzen, welches man aus der Zeit der normalen Erwerbstätigkeit gewohnt war. Deshalb beginnen die Russen privat vorzusorgen.

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Privatinsolvenzen in Russland weiterhin groß im Trend

Auch in Russland gibt es Privatinsolvenz – noch nicht so lange wie in Deutschland, aber seit wenigen Jahren kann man auch in Russland die angehäuften Schulden über das System der privaten Bankrotterklärung, zum Nachteil der Kreditgeber, wieder loswerden.

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Kreditaufnahme als Zeichen von Vertrauen in die Zukunft?

Kreditaufnahmen durch die Bevölkerung kann man unterschiedlich bewerten. Einerseits zeugt es davon, dass nicht genügend Geld vorhanden ist, um sich Wünsche erfüllen zu können. Andererseits zeugt es davon, dass man Vertrauen in die Zukunft hat, denn der Kredit muss zurückbezahlt werden – in der Regel aus Finanzmitteln, die man durch Arbeit und Erwerbstätigkeit erhält.

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Krebsgeschwür beseitigt, Lebenserwartung ewig – Russisches Bankensystem

Es wird langsam Zeit Bilanz im Bankendisziplinierungsprozess zu ziehen. Seit Mitte 2013 hält Elvira Nabiullina, die Eiserne Lady im russischen Finanzsystem, die Fäden fest in den Händen und gibt Banken gnadenlos den Todesstoß, wenn diese sich nicht an Gesetze und Spielregeln halten.

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