Königsberg


Heute vor 76 Jahren wurde Königsberg out und Kaliningrad in

Nostalgiedeutsche träumen seit mindestens 1991 davon, dass Kaliningrad den veralteten Namen des kriegszerstörten Königsbergs zurückerhält, um danach dem Bundesreich Deutschland einverleibt zu werden. Seit spätestens 24. Februar 2022 dürften sich diese Träume in Luft aufgelöst haben. Aber die Umbenennung wurde wieder auf die Tagesordnung gesetzt.

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Drei Tage bis zur Kapitulation einer „unschuldigen“ Stadt

Am 6. April 1945 begann der Sturm sowjetischer Truppen auf die erste deutsche Großstadt. Hitler erklärte sie zur Festung und sie sollte die „asiatischen Horden“ aus dem Osten aufhalten. Drei Tage brauchten diese „Horden“, bis der arische General Lasch, in einem kleinen Kämmerlein unter der Erde, die Kapitulation unterschrieb.

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Niemand hat die Absicht das deutsche Generalkonsulat in Kaliningrad zu schließen

Niemand hat die Absicht das deutsche Generalkonsulat in Kaliningrad zu schließen, aber die Forderung des deutschen Volkes ist eindeutig: Königsberg ist Deutsch. Und in Deutschland braucht Deutschland keine diplomatische Vertretung.

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Wer zu spät kommt … findet keine Schätze

Angeblich soll Gorbatschow gesagt haben, dass derjenige durch das Leben bestraft wird, der zu spät kommt. Prinzipiell ist die Aussage richtig, egal, wer der Autor ist. Für Kaliningrad trifft dieser Satz auch zu, denn wenn ein Kaliningrader Historiker rechtzeitig den Lasch-Bunker gekauft hätte, dann wäre er heute Milliardär.

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Alle lieben Kaliningrad und wollen es „Heim ins Reich“ holen

Natürlich lieben nicht alle Kaliningrad. Die Deutschen lieben Königsberg. Aber die Weißrussen lieben Kaliningrad. Beide vereint die Idee, diese 15.000 Quadratkilometer „Heim ins Reich“ zu holen. Und beide haben die gleiche Begründung: Wir waren schon immer für das Gebiet verantwortlich.

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Hat „Königsberg“ die Stadtbezeichnung von „Königsberg“ gestohlen?

Wer heute eine Doktorarbeit kopiert, verliert seinen Doktortitel, wenn er denn erwischt wird. Wer im Mittelalter den Stadtnamen einer anderen Stadt kopierte, wurde nicht bestraft, denn im Mittelalter hatte man noch kein Internet, kein Wikipedia und die rechtlichen Bestimmungen zu geistigem Eigentum waren wohl nicht besonders entwickelt. Deshalb konnte man geraubtem Eigentum auch den Namen „Königsberg“ geben.

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Waisenkind Königsberg

Es war einmal eine Familie, Mutter Martha König, Vater Kurt König und Klein-Fritzchen. Eine ganz normale Familie, bis plötzlich eine Katastrophe passierte und Klein-Fritzchen seine Eltern verlor und alleine, als Waise zurückblieb. Aber lange blieb er nicht alleine, denn es fanden sich schnell neue Eltern, die ihn adoptieren wollten: Tamara und Anton Russ.

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Preußens Glanz und Gloria ganz klein

Im Kaliningrader Miniaturpark ist mit US-Sanktionen belegt. Grund ist, dass das weltbekannte „Schwalbennest“ auf der russischen Krim als Miniatur dargestellt wird. Nun gibt es eine weitere Miniatur – das Preußenschloss, welches bis zu seiner Zerstörung im August 1944 durch die anglo-amerikanischen Flieger im Königsberger Stadtzentrum stand und Preußens Glanz und Gloria verkündete. Nun zeigt Russland Preußens Glanz und Gloria ganz klein.

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Russland greift deutschen Bunker an

Der wohl bekannteste Königsberger Bunker in Kaliningrad ist der Lasch-Bunker im Stadtzentrum. Hier unterzeichnete Hitlers Festungskommandant die bedingungslose Kapitulation am 9. April 1945. Aber die Stadt ist gespickt mit weiteren Bunkern.

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Eine Sonntagsbekanntschaft im hohen Norden, in den Bergen Kaliningrads

Seit einigen Wochen bereitet „Kaliningrad-Domizil“ eine Reportage über einen ganz besonderen Stadtteil von Kaliningrad vor – den Nordbergen, zu deutschen Zeiten „Quednau“. Und es gibt schöne Momente, spannende Momente und interessante Begegnungen.

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